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Kraftstoffverbrauch im NEFZ-Test um bis zu sieben Prozent verringert
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Komfortable ECO Start-Stopp-Funktion für B 150 und B 170
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Parkassistent für automatisches Rückwärtseinparken
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Neue Infotainmentgeräte mit europaweiter Navigation
BlueEFFICIENCY heißt der neue Begriff für das Mercedes-Engagement zur weiteren Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der Abgas-Emissionen. In der aktuellen B-Klasse tragen drei Modelle das BlueEFFICIENCY-Emblem: die volumenstarken Vierzylindermodelle B 150 und B 170 mit der ECO Start-Stopp-Funktion sowie der neue B 170 NGT mit dem bivalenten Benzin-Erdgas-Antrieb. Die Benziner verbrauchen dank des automatischen Motorstopps im Praxisbetrieb bis zu neun Prozent weniger Kraftstoff als vergleichbare Modelle ohne ECO Start-Stopp-Funktion. Die NGT-Variante der B-Klasse begnügt sich im NEFZ-Fahrzyklus mit nur 4,9 Kilogramm Erdgas je 100 Kilometer und emittiert 17 Prozent weniger Kohlendioxid als der B 170 mit Benzinantrieb.
Die anderen Modellvarianten der B-Klasse hat Mercedes-Benz ebenfalls im Detail optimiert und verbessert hier die Verbrauchsbilanz um bis zu sieben Prozent gegenüber den Vorgängermodellen.
Bei der Konzeption und Entwicklung der BlueEFFICIENCY-Maßnahmen orientieren sich die Experten vor allem am tatsächlichen Nutzungsprofil der Mercedes-Kunden, das sie im Rahmen einer groß angelegten Praxisanalyse ermittelt haben. Diese Daten über die alltäglichen Einsatzbedingungen und Fahrprofile der Mercedes-Modelle bestätigen: Die B-Klasse wird überwiegend im Kurz- und Mittelstreckenverkehr mit häufigen Ampelstopps, Stop-and-go-Verkehr und Staus eingesetzt. Deshalb hat Mercedes-Benz eine Technik entwickelt, die in solchen Verkehrssituationen nennenswerte Verbrauchsvorteile bietet: die ECO Start-Stopp-Funktion. Sie ist ab Herbst 2008 auf Wunsch lieferbar.
Die ECO Start-Stopp-Funktion verringert Kraftstoffverbrauch und Abgas-Emissionen, indem sie den Motor in den Leerlaufphasen automatisch abschaltet. Ob und wann die Voraussetzungen für diesen Motorstopp gegeben sind, erfährt der Autofahrer durch eine spezielle Anzeige im Kombi-Instrument. Er muss dann lediglich bei niedriger Geschwindigkeit das Schaltgetriebe in die Leerlaufposition bringen und die Bremse betätigen. Danach stoppt der Motor und es erscheint im Kombi-Instrument die ECO-Anzeige.
Ihre Überlegenheit gegenüber anderen Systemen dieser Art unterstreicht die ECO Start-Stopp-Funktion beim Starten des Motors. Der springt nicht nur äußerst schnell, sondern auch besonders geräuscharm wieder an, wenn der Fahrer die Kupplung tritt oder die Bremse löst. Das ist der Pluspunkt des neu entwickelten Starter-Generators, der direkt in den Riementrieb des Motors integriert ist und so die Kurbelwelle antreibt - deutlich schneller und hörbar geräuschärmer als der herkömmliche Anlasser. Während der Fahrt arbeitet der Starter-Generator als Lichtmaschine und speist elektrische Energie in die Bordbatterie. Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass die Batterie nur dann nachgeladen wird, wenn es erforderlich ist und dass dazu vor allem die Schubphasen des Motors genutzt werden, um die Bremsenergie durch Rekuperation in elektrische Energie umzuwandeln.
Zur ECO Start-Stopp-Funktion gehört ein elektronisches Steuergerät, das die Funktion des Systems an die Einsatzbedingungen anpasst. Das bedeutet: Bei niedrigen oder sehr hohen Außentemperaturen erfolgt kein Motor-Stopp, damit Heizung oder Klimaanlage mit voller Leistung weiterarbeiten.
Die neue Technik hat Mercedes-Benz ausgiebig in der Praxis getestet: Rund 175 Versuchswagen spulten insgesamt rund 1,2 Millionen Testkilometer ab. Etwa die Hälfte aller Fahrten im Stadtverkehr, wo die ECO Start-Stopp-Funktion Kraftstoffeinsparungen von bis zu neun Prozent ermöglichte.
Vierzylindermotoren von 95 bis 193 PS zur Auswahl
In der B-Klasse von Mercedes-Benz stehen sieben Vierzylindermotoren zur Auswahl - zwei Diesel-Direkteinspritzer, vier Benziner und ein Modell mit bivalentem Benzin-Erdgas-Antrieb:
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B 180 CDI |
B 200 CDI |
B 150 |
B 170 |
B 170 NGT |
B 200 |
B 200 TURBO |
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Hubraum cm³ |
1991
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1991
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1498
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1699
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2034
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2034
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2034
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Leistung kW/PS |
80/109 |
103/140
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70/95
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85/116
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85/116
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100/136
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142/193
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Max. Dreh-moment Nm |
250 bei 1600- 2600/min |
300 bei 1600- 3000/min |
140 bei 3500- 4000/min |
155 bei 3500- 4000/min |
165 bei 3500- 4000/min |
185 bei 3500- 4000/min |
280 bei 1800- 4850/min |
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0-100 km/h s |
11,3
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9,6
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13,2
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11,3
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12,4
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10,1
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7,6
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Höchstg. km/h |
183
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200
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174
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184
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184
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196
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225
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NEFZ-Verbrauch l/100 km* |
5,2-5,4
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5,4-5,6
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6,2**-6,8
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6,4**-7,1
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7,5 m³
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7,2-7,5
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7,9-8,1
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CO2-Emissionen g/km* |
137-140
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140-148
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158-163
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163-171
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135
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173-180
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190-195
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*im NEFZ-Zyklus; **als BlueEFFICIENCY-Modell lieferbar ab Herbst 2008
Erdgasantrieb als ökologisch und ökonomisch interessante Alternative
Mit dem Begriff „Natural Gas Technology“ - kurz: NGT - kennzeichnet Mercedes-Benz Modelle, die sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas fahren können.
Die Erdgas-Variante der B-Klasse basiert auf dem B 170, verfügt jedoch über einen Motor mit zwei Litern Hubraum, der im Erdgas- und Benzinbetrieb 85 kW/116 PS leistet. Ändert der Autofahrer durch Tastendruck am Lenkrad die Treibstoffversorgung des Vierzylinders, übernimmt eine spezielle elektronische Steuerung die Umschaltung und sorgt dadurch für einen ebenso sanften wie ruckfreien Wechsel von Benzin auf Erdgas - oder umgekehrt.
Den Motor haben die Mercedes-Ingenieure durch zusätzliche Einblasdüsen an der Unterseite des Saugrohres modifiziert. Ein motornah angeordneter Druckregler mit Sensor steuert die Erdgasversorgung und hält den Druck innerhalb des Systems konstant. Das Erdgas wird in speziellen Behältern gespeichert, die im Heck und unterhalb des Fußraums auf der Beifahrerseite untergebracht sind. Sie haben ein Fassungsvolumen von insgesamt 16 Kilogramm - genug für eine Fahrtstrecke von über 300 Kilometern. Schaltet der Autofahrer dann auf Benzinbetrieb um, kann er nochmals über 700 Kilometer weit fahren. Durch die Gasbehälter verkleinert sich das Ladevolumen der B-Klasse um 128 auf 422 Liter (nach der VDA-Messmethode).
Der B 170 NGT verbraucht im NEFZ-Fahrzyklus auf 100 Kilometer 4,9 Kilogramm Erdgas und emittiert 135 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Das sind rund 17 Prozent weniger als beim Benzinantrieb des B 170. Auch ökonomisch ist der Erdgasantrieb im Vorteil: Rechnet man den NEFZ-Verbrauch auf das Energie-Äquivalent von Benzin um, liegt der Preis pro Kilometer beim Erdgasantrieb in Deutschland um rund 50 Prozent unter den Treibstoffkosten, die bei einer Fahrt mit dem Benzinantrieb anfallen. Hinzu kommt, dass Autofahrer in manchen Ländern beim Kauf eines Autos mit Erdgasantrieb durch Steuervorteile sowie öffentliche und private Förderprogramme finanziell unterstützt werden.
Real-Life-Safety-Konzept weiterentwickelt
Die B-Klasse zählt zu den sichersten Automobilen in ihrem Marktsegment. Dafür sorgen nicht nur die intelligente Anordnung von Motor und Getriebe in einer Schräglage teils vor, teils unter der Fahrgastzelle, die im Vorbau der Karosserie eine größere effektive Verformungslänge ermöglicht, und die hohe, beim Seitenaufprall vorteilhafte Sitzposition der Insassen. Auch hinsichtlich seiner Ausstattung mit modernen, leistungsfähigen Rückhaltesystemen ist der Sports Tourer vielen anderen Automobilen seiner Klasse voraus. Zur Serienausstattung gehören unter anderem adaptive, zweistufige Front-Airbags, Gurtstraffer vorn und an den äußeren Fondsitzplätzen, adaptive Gurtkraftbegrenzer und aktive Kopfstützen vorn, ISOFIX-Kindersitzbefestigungen im Fond sowie Head-/Thorax-Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer.
Diese umfangreiche Sicherheitsausstattung ergänzt Mercedes-Benz durch eine Notfallbeleuchtung des Innenraums, die sich nach einer schweren Kollision
automatisch einschaltet. Auf diese Weise können sich die Insassen bei Dunkelheit besser orientieren und Rettungskräften wird das Bergen verletzter Personen erleichtert.
Blinkende Bremsleuchten als weiterer Beitrag zur Unfallvermeidung
Auf dem Gebiet der Aktiven Sicherheit rundet Mercedes-Benz die umfangreiche Serienausstattung der B-Klasse durch eine weitere Neuentwicklung ab, die das Risiko von Auffahrkollisionen verringern kann: blinkende Bremsleuchten.
Ihre Erfindung basiert auf Erkenntnissen aus der Unfallforschung, wonach drei Viertel aller schweren Verkehrsunfälle vermeidbar wären, wenn Autofahrer frühzeitig und deutlich vor Gefahren gewarnt werden. Deshalb haben Mercedes-Ingenieure die blinkenden Bremslichter entwickelt und ihre Wirksamkeit bei Praxisuntersuchungen getestet. Das Ergebnis: Die Bremsreaktionen der Fahrer verkürzen sich im Durchschnitt um bis zu 0,2 Sekunden, wenn in Notbremssituationen statt des herkömmlichen Bremslichts ein rot blinkendes Warnsignal erfolgt. Der Anhaltweg des folgenden Fahrzeugs verringert sich dadurch bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h um rund 4,40 Meter, bei 100 km/h sogar um rund 5,50 Meter. Damit sind blinkende Bremsleuchten eine wirksame Maßnahme, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Das Autofahren wird durch diese serienmäßige Technik also auch für diejenigen sicherer, die keinen Mercedes-Benz fahren.
Bei ihrer Studie haben die Mercedes-Fachleute verschiedene Warnlichter getestet. Bremsleuchten, die bei einer Notbremsung schneller blinken wie die gelben Warnblinker, erwiesen sich dabei als besonders wirkungsvoll, um nachfolgenden Verkehr vor einem drohenden Auffahrunfall zu warnen. Die Mercedes-Untersuchung deckte auch auf, dass sich das Zuschalten der Warnblinkanlage in Gefahrensituationen nur unwesentlich auf die Reaktionszeit der Autofahrer auswirkt.
Neue ESP®-Zusatzfunktion für komfortables Anfahren am Berg
Leistungsfähige Assistenzsysteme und -funktionen machen das Autofahren mit der B-Klasse nicht nur sicherer sondern auch komfortabler. Das Herzstück vieler Assistenzsysteme ist das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®. Es vereint in seinem Steuergerät auch die Funktionen des Anti-Blockier-Systems, der Antriebs-Schlupf-Regelung und des hydraulischen Bremsassistenten. Zudem schafft ESP® die Voraussetzungen für weitere Assistenzfunktionen. Eine davon ist STEER CONTROL. Der Lenk-Assistent verändert in fahrdynamisch kritischen Situationen die Lenkkräfte, um den Autofahrer bei der Stabilisierung des Wagens zu unterstützen.
Die automatische Berganfahrhilfe ist eine weitere, ebenfalls serienmäßige Zusatzfunktion des Elektronischen Stabilitäts-Programms, die vor allem dem Komfort dient. Sie verhindert das Zurückrollen der B-Klasse, wenn der Fahrer beim Anfahren an einer Steigung vom Brems- auf das Gaspedal wechselt. In solchen Situationen hält ESP® den Bremsdruck für kurze Zeit aufrecht, sodass er bequem anfahren kann.
Automatisches Einparken mit Ultraschall und elektromechanischer Lenkung
Die Suche nach einem Parkplatz und das Einparken wird mit der B-Klasse einfacher und komfortabler. Mercedes-Benz stattet den Kompaktwagen auf Wunsch mit dem neu entwickelten aktiven Parkassistenten aus, der mit zehn Ultraschallsensoren zusammenarbeitet. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 35 km/h beobachten diese Sensoren den Bereich links und rechts neben der B-Klasse und vermessen dabei Länge und Tiefe der Parklücken. Dass die elektronische Parkplatzsuche läuft, erfährt der Autolenker durch ein „P“-Symbol im Kombi-Instrument.
Ist eine geeignete Längsparklücke gefunden, erscheint zusätzlich ein Pfeil im Display, der darüber informiert, auf welcher Straßenseite sich der Parkplatz befindet. Jetzt muss der Autofahrer nur noch anhalten, den Rückwärtsgang einlegen und durch Tastendruck am Multifunktionslenkrad bestätigen, dass er den Parkplatzvorschlag annimmt. Sobald der Fahrer Gas gibt, übernimmt der aktive Parkassistent das Einparken und lenkt die B-Klasse automatisch in die Parklücke. Der Autofahrer muss dabei lediglich Gas geben und bremsen. Die Ultraschallsensoren der PARKTRONIC überwachen das Einparken und informieren ihn über die Platzverhältnisse vor und hinter der B-Klasse.
Die zehn Ultraschallsensoren im vorderen und hinteren Stoßfänger melden ihre Informationen an ein elektronisches Steuergerät, das nicht nur die Größe der Parklücken, sondern auch die bestmögliche Einfahrspur berechnet. Diese Daten dienen der elektromechanischen Servolenkung der B-Klasse, deren Elektromotor selbsttätig die notwendigen Lenkbewegungen ausführt.
Mithilfe des aktiven Parkassistenten finden Autofahrerinnen und Autofahrer Parklücken, an denen sie normalerweise vorbeifahren würden. Denn das System arbeitet so präzise, dass der Parkplatz für den automatischen Einparkvorgang nur 1,30 Meter länger sein muss als die B-Klasse. Das bedeutet: Der Sports Tourer findet in Parklücken von nur 5,57 Metern Länge Platz.
Neue Infotainmentgeräte mit vielen Zusatzfunktionen
Information, Kommunikation, Navigation, Entertainment - vier Begriffe, die heute beim Autofahren genauso wichtig sind wie zum Beispiel agiles Handling, hoher Komfort oder kraftvolle Motoren. Auf Nachrichten, Telefon, Zielführung und Musikgenuss möchte im Auto niemand mehr verzichten. Deshalb stehen diese Themen bei der Entwicklung neuer Mercedes-Modelle ganz oben auf der Prioritätenliste. Für die B-Klasse haben die Sindelfinger Ingenieure neue Infotainment-Systeme entwickelt, die Spitzentechnik aus der Luxusklasse in den Kompaktwagen bringen.
Drei neue Geräte stehen zur Auswahl: Alle bieten unter anderem ein Farbdisplay, einen Doppel- oder Dreifachtuner für besseren Radioempfang, eine geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung, eine Tastatur zur Eingabe von Telefonnummern und Radiofrequenzen, eine Anschlussmöglichkeit für externe Audiogeräte sowie eine Bluetooth-Schnittstelle, die das Handy drahtlos mit der Freisprechanlage verbindet.
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Audio 20 mit CD-Spieler
Das Autoradio mit integriertem CD-Spieler (MP3-fähig) enthält einen UKW-/MW-/ KW- und LW-Tuner mit automatischem Sendersuchlauf, RDS-Funktion (bei UKW-Empfang), direkte Frequenzeingabe über das Tastenfeld in der Mittelkonsole sowie ein Fünf-Zoll-Farbdisplay.
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Audio 50 APS mit DVD-Navigation
Dieses Infotainmentsystem kombiniert Autoradio, Telefonzentrale und europaweites DVD-Navigationssystem in einem Gerät. Die Hinweise zur Routenführung - mit Kreuzungs-Zoom - erscheinen als Pfeildarstellungen auf einem Farbdisplay (fünf Zoll). Das integrierte DVD-Laufwerk kann für Navigations- oder Audio-Daten genutzt werden. Bei Ausstattung mit Sechsfach-DVD-Wechsler (auf Wunsch) bietet das Audio 50 APS serienmäßig auch die weiterentwickelte Sprachbedienung LINGUATRONIC mit Ganzworteingabe.
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COMAND APS mit Festplatte für Navigation und Musikregister
Das Multimedia-System enthält ein europaweites Navigationssystem, dessen Daten auf Festplatte (40 Gigabyte) gespeichert sind. Das ermöglicht einen besonders schnellen Zugriff auf die Navigationsdaten und eine noch schnellere Berechnung der Fahrtroute. Die Kartendarstellung erscheint auf einem hochauflösenden Farbdisplay im 6,5-Zoll-Format. Darüber hinaus beinhaltet COMAND APS ein Musikregister mit vier Gigabyte Speichervolumen. Hier kann der Autofahrer von CD, DVD oder Speicherkarte ungefähr 1000 Musiktitel im MP3-Format speichern. Die Musiktitel und ihre Interpreten erkennt das System automatisch und zeigt sie auf dem Farbdisplay an. Oberhalb des Displays bietet das Gerät einen Steckplatz für SD-Speicherkarten, die somit ebenfalls als Musikspeicher genutzt werden können. Das COMAND APS ist außerdem serienmäßig mit Sprachbedienung ausgestattet. Ein integrierter Sechsfach-DVD-Wechsler ist auf Wunsch lieferbar.
Das Autoradio Audio 5 bleibt mit den bekannten Funktionen und Ausstattungsumfängen auch weiterhin im Lieferprogramm für die B-Klasse.
Interaktive Schnittstelle für den Anschluss externer Musikspeicher
Die Ausstattung des COMAND APS mit Musikregister und Memorykarten-Steckplatz zeigt, dass „Entertainment“ ein wichtiges Thema bei der Entwicklung der neuen Audiogeräte war: Mercedes-Kunden können ihr individuelles Musikprogramm zusammenstellen und per SD-Karte mit auf die Reise nehmen. Erstmals lassen sich „iPod“, USB-Stick oder andere externe Audiogeräte an die neuen Infotainmentsysteme der B-Klasse anschließen. Eine universelle Medien-Schnittstelle macht es möglich; sie ist ab Werk für alle Infotainmentsysteme lieferbar. Man benötigt dafür ein passendes Kabel, das es im Mercedes-Zubehörprogramm gibt.
Hinter dieser Schnittstelle verbirgt sich mehr als nur eine elektronische Steckdose im Handschuhkasten. Zu der neuen Technik gehört auch ein Steuergerät, das die externen Musikspeicher mit der Bordelektronik und dem Bediensystem der B-Klasse verbindet. Der Vorteil: Die Musiktitel des „iPod“ werden im Kombi-Instrument und auf dem Farbdisplay in der Mittelkonsole angezeigt und lassen sich bequem mit den Tasten im Multifunktionslenkrad aufrufen. Solange der portable Musikspeicher via Medien-Schnittstelle mit dem Auto verbunden ist, wird der Akku des Audiogeräts aufgeladen.
Perfekt wird der Musikgenuss, wenn das Surround-Sound-System „Logic7®“ (Wunschausstattung) an Bord ist. Es bietet auf allen Plätzen ein natürliches
360-Grad-Musikerlebnis - Konzertsaalatmosphäre im Auto. Dabei spielt es keine Rolle, ob als Musikquelle eine DVD oder eine CD dient und ob sie Dolby-5.1-Surround- oder normale Stereoaufnahmen enthält. Die Verteilung der Musiksignale übernehmen zwölf Lautsprecher und ein Verstärker mit 450 Watt Leistung.
Mehr Sicherheit und höherer Komfort durch Sprachbedienung
Die Sprachbedienung gehört zur Serienausstattung der B-Klasse, wenn Mercedes-Kunden das Audio 50 APS mit Sechsfach-DVD-Wechsler oder das Multimediagerät COMAND APS ordern. Die LINGUATRONIC bedient Telefon, Audio- und Navigationssystem komfortabel per Ganzworteingabe. Das bedeutet: Man muss seine Wünsche nicht mehr buchstabieren, sondern sagt bei der Zieleingabe, bei der Senderwahl oder beim Aufrufen eines Namens aus dem gespeicherten Telefonbuch ganz einfach, was man wünscht.
Während des kurzen Dialogs wird das Schallsignal digitalisiert, in ein Frequenzspektrum umgewandelt und schließlich analysiert. Dabei extrahiert der Computer in Millisekunden verschiedene Merkmale aus dem Sprachsignal und erkennt auf diese Weise die so genannten Phoneme, die lautmalerischen Bestandteile der Sprache. Blitzschnell prüft die Elektronik jeden Laut, fügt die verschiedenen
Phoneme zusammen, vergleicht sie mit den Inhalten eines gespeicherten phonemischen Wörterbuchs und ermittelt die akustische Wahrscheinlichkeit des Wortes. Dadurch kann das System selbst feinste Unterschiede in der Aussprache erkennen, differenziert also zum Beispiel zwischen den Wörtern „Dorf“ und „Torf“. Insgesamt sind die Phoneme sechs verschiedener Sprachen gespeichert.
Mit der LINGUATRONIC leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, denn der Autofahrer muss die Hände nicht mehr vom Lenkrad nehmen, um Autotelefon oder Audiogeräte zu bedienen. So wird er entlastet
und kann sich besser auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren. 1996 war Mercedes-Benz die weltweit erste Automobilmarke, die ein solches Sprachbediensystem im Auto anbot.