25 Jahre erfolgreich mit Setra Reisebussen in Nordamerika
Orlando/Ulm
26.01.2009
  • Setra auf der UMA Expo 2009 in Orlando, Florida
  • S 417 steht für ein Höchstmaß an Eleganz und Komfort
  • Oldtimer S 6 Highlight im Orange County Convention Center
Orlando/Ulm – Setra, eine Marke der Daimler AG, ist seit 25 Jahren erfolgreich mit Reisebussen in Nordamerika am Markt. 1984 stellte die Setra Bus and Coach Inc. den ersten Setra Reisebus vom Typ S 215 HDH–Intercontinental in den USA vor. Dieser dreiachsige Reisehochdecker aus Ulmer Produktion wurde speziell für den nordamerikanischen Markt entwickelt und mit einem amerikanischen Antriebsstrang ausgerüstet. Dies sicherte die Ersatzteilversorgung und den Service. 1993 wurde das Fahrzeugangebot um die längere Variante S 217 HDH erweitert. Insgesamt wurden bis 2002 von diesen Reisbustypen fast 800 Fahr­zeuge verkauft.
2003 präsentierte Setra die US-Version der TopClass 400, den S 417. Bis Ende letzten Jahres wurden rund 770 Fahrzeuge in den USA, Kanada und Mexiko verkauft. Der Marktanteil im Premiumsegment beträgt damit rund 30 Prozent.
Der S 417 wurde aus dem europäischen Konzept der TopClass 400 entwickelt. Die Breite von 102 inch (ca. 2,60 m) bei einer Länge von 45 feet (ca. 13,7 m) wurde den Anforderungen des Marktes angepasst. Weitere typische Merkmale sind der einzelne Einstieg vorne, Positionslichter, geteilte Frontscheiben und ein um 120 mm verlängerter hinterer Stoßfänger. Ansonsten entspricht die US-Version dem Design der europäischen TopClass 400. Im geräumigen, komfortablen Innenraum fällt der ebene Boden ohne Podeste sowie die Heck­toilette und oft eine großzügige Heckküche auf. Der Antrieb erfolgt über einen Detroit Diesel Serie 60 DDEC Motor wahlweise gekoppelt mit einem Automatik­getriebe Allison WTB 500 oder einem automatisierten 12-Gang-Getriebe ZF-AS tronic.
Setra auf der UMA Expo 2009 in Orlando, Florida
Auf der diesjährigen United Motorcoach Association Expo UMA (21. – 25. Januar 2009) im Orange County Convention Center in Orlando, Florida, ist Setra of North America mit einem S 417 der Luxusklasse vertreten. Für die Daimler Marke ist der diesjährige Auftritt ein besonderes Highlight, denn hier präsentierte Setra 2003 erstmals diesen Fahrzeugtyp.
Die Ulmer Marke zeigt auch in diesem Jahr den amerikanischen Omnibus-Fachbesuchern eine Vielzahl an innovativen Ausstattungsdetails. Dazu zählt unter anderem das „TopSky“-Glasdach, Laptop-Anschlüsse für Präsentationen sowie 19 “-Monitore - im Bug elektrisch klappbar. Ein Lederlenkrad sowie Fahrgast-Sitze mit dynamischer V-Steppung und exklusivem Materialmix aus Alcantara und Leder in Rot- und Schwarztönen verleihen dem Setra Reisebus ein elegantes Ambiente, das auch die genebelt lackierte Außenfarbe in bordeaux-rot und schwarz unterstreicht. Moderne Mehrkanal-Audio-Systeme sorgen für wohl­klingendes Raumstereo, über jedem Doppelsitz sind Lautsprecher in die Decke integriert. Eine exklusive Einbauküche mit Stauräumen, Arbeitsplatte, Kühl­schrank mit 84 Liter Inhalt und zwei Skattischen im Heck des Fahrzeugs lassen auch auf langen Reisen keinen Passagierwunsch offen.
Das dreiachsige Fahrzeug ist mit einem 339 kW-starken DDC Serie 60 DDEC Motor, einer passiv gelenkten Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung sowie einem Automatikgetriebe Allison WTB 500 ausgerüstet und entspricht den gesetzlichen Abgasgrenzwerten nach EPA 07.
Setra Omnibusse werden in Nordamerika, ebenso wie die Marken Orion und Dodge Sprinter, unter dem Dach von Daimler Buses North America vertrieben. Sitz ist in Greensboro, North Carolina.
Erstmalig auf der UMA: der erste Setra Kompaktbus S 6
Den Premiumanspruch der Produkte unterstreicht Setra auch mit dem Messestand, der mit großzügiger Raumgestaltung und mit hochwertigem Ambiente die Besucher zu Fachgesprächen einlädt. Ein ganz besonderes Highlight ist dieses Jahr die Präsentation eines S 6, der im Jahre 1955 als erster selbsttragender Kompaktbus auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt wurde - und den Omnibus-bau revolutionierte. Dieses Fahrzeug war damals mit seinen technischen Besonder­heiten wie Einzelradaufhängung und Lenkradschaltung seiner Zeit weit voraus. Der S 6 gilt als der Ausgangspunkt für Omnibusse, die in ihrer Auslegung einem großen Pkw gleichkamen. Der in Orlando gezeigte Oldtimer-Bus steht als Symbol für die Zeit Ende der 1950er Jahre, als erstmals Omnibusse aus Ulm in die USA exportiert wurden. Insgesamt 200 „Golden Eagle“ und „Silver Eagle“, darunter auch vier Gelenkzüge „Super Golden Eagle“ wurden geliefert. Der S 6 aus der Setra Oldtimer-Sammlung wurde speziell für die amerikanische Fachmesse aus Deutschland in die USA verschifft.
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