Der neue Mercedes-Benz SL: Leicht, athletisch, luxuriös
Stuttgart
12.03.2012
Aerodynamik: Luftig, aber niemals lästig
  • Komfortables und luxuriöses Open-Air-Vergnügen
  • Niedrigster cW-Wert im Segment
Offen fahren soll ein reines Vergnügen sein. Wälder und Wiesen riechen, Vögel singen hören, Meeresrauschen genießen, Sonne spüren. Auf Komfort müssen die Passagiere im neuen SL trotz des Kontakts zur Natur nicht verzichten. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten bleiben sie von heftigem Windzug weitgehend unbelästigt. Wie seine Vorgänger wird der neue Luxus-Roadster auch in dieser Beziehung von keinem anderen offenen Zweisitzer übertroffen.
Für exzellenten Komfort beim Offenfahren sorgen in erster Linie der steife Alu-Rohbau und markentypisch eine ausgeklügelte Aerodynamik. Die intelligente und effiziente Arbeit der Konstrukteure beschert dem neuen SL in mehrfacher Hinsicht herausragende aerodynamische Eigenschaften. Bestnoten verdient sich der Roadster in seinem Segment deshalb gleich in vier wichtigen Disziplinen:
  • Niedrigster Luftwiderstandsbeiwert
  • Windgeräusche auf Limousinenniveau
  • Höchster Komfort beim Offenfahren
  • Beste Schmutzfreihaltung
Spitzenklasse: Luftwiderstandsbeiwert
Der neue SL glänzt mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,27 (SL 350). Nie zuvor hat ein Fahrzeug im Roadster-Segment einen so niedrigen cW-Wert erreicht. Gleichzeitig wurde der für die Bremsstabilität entscheidende cAH-Wert (das ist die Auftriebskennzahl an der Hinterachse) um 0,01 reduziert. Das sichert einen im Vergleich zum Vorderachsauftrieb geringeren Hinterachsauftrieb – wichtig auch für komfortables, sicheres Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten und/oder Seitenwind.
Dass nicht nur der Luftwiderstandsbeiwert auf Rekordniveau gesenkt werden konnte, sondern auch der Luftwiderstand insgesamt, ist umso erstaunlicher, als die Stirnfläche des neuen SL unter anderem wegen der breiteren Spur um etwa vier Prozent größer ist als die seines Vorgängers. Das Produkt aus der Stirnfläche und dem cW-Wert, dem Luftwiderstandsbeiwert, ist dennoch kleiner.
Zum geringen Luftwiderstandsbeiwert tragen neben viel Feinarbeit unter anderem bei:
  • ein komplettes Motorraum- und Unterbodenverkleidungskonzept,
  • eine Abrisskante an der Oberseite des Heckdeckels,
  • eine spezifisch ausgelegte Abrisskante an der Heckleuchte,
  • Radspoiler vor den Vorder- und Hinterrädern,
  • neu gestaltete und auf der Bordkante positionierte Außenspiegel mit speziell für den neuen SL optimiertem Spiegelfuß.
Ein neu entwickeltes, sogenanntes Aero-Rad, das beim SL 350 zur Serienausstattung gehört, reduziert den Luftwiderstand ebenfalls deutlich. Sein äußerer Felgenbereich ist weitgehend geschlossen, sodass die durch das Rad nach außen tretende Luft die an der Radaußenseite vorbeiströmende Luft weniger stört als bei einem konventionellen Rad. Gemeinsam mit einer darauf abgestimmten Bereifung verringert das Aero-Rad die für den Luftwiderstand mitentscheidende Stirnfläche um 100 Quadratzentimeter. Das zahlt sich durch eine Verbrauchsreduzierung aus, die zu einer ein Gramm pro Kilometer geringeren Emission von Kohlendioxid führt.
Um den Luftwiderstand weiter zu minimieren, nutzt die Sechszylinder-Ausführung des neuen SL außerdem eine verstellbare Kühlerjalousie. Sie besteht aus einer Vielzahl Lamellen und ist zwischen dem Kühler und dem Kühlergebläse positioniert. Ein am Kühlmodul des Motors befestigtes Stellelement verschließt oder öffnet durch Verdrehen der Lamellen den Strömungsweg der Kühlluft. Damit lässt sich der Luftstrom durch den Kühler und durch den Motorraum bedarfsgerecht regeln. Bei geringem Kühlbedarf des Motors sinken dadurch der Luftwiderstand ebenso wie Kraftstoffverbrauch und Emissionen.
Spitzenklasse: Windgeräusche auf Limousinenniveau
Hinsichtlich Windgeräuschen war bereits der Vorgänger des neuen SL Benchmark in seinem Segment. Sein Nachfolger übertrifft dieses hohe Niveau. Sprechen, Radio hören, telefonieren ist auch bei hohen Geschwindigkeiten möglich. Dazu trägt beispielsweise der neue geständerte Außenspiegel bei. Durch seine strömungsoptimierte Form sowohl bei Geradanströmung als auch bei Seitenwind verursacht er nur geringes Windgeräusch.
Das beispielhaft niedrige Innengeräusch trägt auch die mit einer Multilayer-Folie ausgestattete Windschutzscheibe bei, die geringeres Bauteilgewicht mit guten Akustikeigenschaften kombiniert. Tieffrequente Töne, die durch Schwingungen des Fahrzeugrohbaus entstehen können, verhindert der Alu-Rohbau des neuen SL durch frühzeitig berücksichtigte und erprobte konstruktive Maßnahmen weitgehend.
Spitzenklasse: Zugfreihaltung
Selbst bei Geschwindigkeiten um 200 km/h bietet der neue SL außergewöhnlichhohen Komfort beim Offenfahren und setzt hier neue Maßstäbe. Bei geöffnetem Variodach und abgesenkten Seitenscheiben ist ein bei heißem Wetter willkommener Windzug zu spüren; bei hochgefahrenen Seitenscheiben verringert er sich bereits spürbar. Komfortabel und fast zugfrei fahren die Passagiere im neuen SL, sobald sie ein Windschott nutzen. Serienmäßig steht ein konventionelles, manuell betätigtes Klapprahmen-Windschott zur Verfügung. Dieses mit feinmaschigem, synthetischem Textilgewebe bespannte Windschott wird hinter den Sitzen montiert und von Hand hochgeklappt und deckt die gesamte Fläche hinter den Sitzlehnen bis zur Oberkante der Kopfstützen ab. Bei Bedarf lässt es sich abnehmen und im Kofferraum verstauen.
Highlight ist ein neues, elektrisch betätigtes Windschott, das als Sonderausstattung zu haben ist. Diese Neuentwicklung lässt sich vom Fahrer oder Beifahrer auch während der Fahrt über einen Schalter in der Mittelkonsole aus- und einfahren. Wird der Schalter betätigt, entfaltet sich per Elektroantrieb ein trapezförmiger Rahmen, über den sich in der Endposition ebenfalls ein feinmaschiges Textilgewebe spannt und dadurch den Bereich hinter den Passagieren nahezu zugfrei hält. Eingefahren verschwindet es vollständig in der Fondraumverkleidung.
Weiterhin steht als Sonderausstattung die Kopfraumheizung AIRSCARF zur Verfügung. Sie verströmt aus einer Austrittsöffnung in der Kopfstütze vorgeheizte Luft, die sich wie ein unsichtbarer Schal um den Nackenbereich der Insassen legt und es deshalb auch bei kühlen Temperaturen erlaubt, das Dach ohne gravierende Komforteinbußen zu öffnen.
Spitzenklasse: Schmutzfreihaltung
Saubere Außenspiegel und Seitenscheiben sind wichtig für die Sicherheit, bei Nässe allerdings oft nicht selbstverständlich. Der neue SL profitiert in dieser Hinsicht von der Detailarbeit der Aerodynamiker und hält die Sicht auch bei Regen weitgehend frei. Dies wird vor allem erreicht durch ein exakt aufeinander abgestimmtes Paket zur Schmutzfreihaltung. Eine neu geformte A-Säulen-Blende mit aerodynamisch und aeroakustisch abgestimmter Vorderkante und Wasserführungsnut an der Oberseite verhindert, dass Wasser von der Frontscheibe auf die Seitenscheiben fließt. Ebenfalls für Regenfahrten optimiert ist der neue Außenspiegel. In sein Gehäuse sind Wasserführungsrillen und zusätzliche Abtropfkanten integriert, die Wasser weitgehend von den Spiegelgläsern fernhalten und den Abrisspunkt der Tropfen nach außen
verschieben. Folge der aerodynamischen Maßnahmen: Die Seitenscheiben verschmutzen nur noch geringfügig.
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