Das C-Klasse Coupé: Fahrspaß pur mit perfekten Coupé-Proportionen
Stuttgart
17.05.2011
Passive Sicherheit, Karosserie & Fertigung: Umfassender Schutz der Passagiere
Das Sicherheitskonzept des C-Klasse Coupés ist auf das reale Unfallgeschehen abgestimmt. Serienmäßig bieten neun Airbags (Frontairbag für Fahrer und Beifahrer, Beckenairbag für Fahrer und Beifahrer (Pelvisbag), Kneebag für Fahrer, Sidebags vorne, Windowbag für Fahrer, Beifahrer und Fondraum-passagiere), Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und crash-aktive NECK PRO-Kopfstützen vorn den Insassen beim Unfall hervorragenden Schutz. Auf Wunsch sind Sidebags auch für den Fond verfügbar. Die Karosseriestruktur wurde so konstruiert, dass sich die Aufprallkräfte bei einer Frontalkollision großflächig über vier voneinander unabhängige Ebenen verteilen. Dadurch bleibt die Fahrgastzelle weitgehend intakt. Rund 70 Prozent aller Bleche der Rohbaukarosserie bestehen aus modernen, hochfesten Stahllegierungen, die bei minimalem Gewicht größtmögliche Sicherheit bieten. Die Anforderungen an den Fußgängerschutz werden mit Hilfe einer Aktiven Motorhaube erfüllt.
Das C-Klasse Coupé verfügt zudem auf Wunsch über den vorsorglichen Insassenschutz PRE-SAFE®, mit dem Mercedes-Benz die Zeit zwischen dem Erkennen einer unfallträchtigen Situation und einer möglichen Karambolage für präventive Schutz­maßnahmen nutzt. Dadurch lassen sich die Insassenbelastungen beim Aufprall um bis zu 40 Prozent vermindern. Das PRE-SAFE®-System besteht je nach Ausstattung aus reversiblen Gurtstraffern an den Vordersitzen, Schließfunktion für Fensterheber, Schließfunktion für das elektrische Panorama-Schiebedach und der Positionierungsfunktion für den Beifahrersitz.
Die enge Verwandtschaft mit den anderen C-Klasse-Modellen lässt ein hervorragendes Abschneiden des Sicherheitskonzepts auch bei standardisierten Rating-Crashtests erwarten. So hat das angesehene amerikanische Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) die Mercedes-Benz C-Klasse dreimal in Folge (2009, 2010, 2011) zum Top Safety Pick erklärt – die beste Kaufentscheidung hinsichtlich Sicherheit. Die C-Klasse erzielte bei allen geprüften Sicherheitskriterien Bestbewertungen.
Grundlage der Sicherheitsentwicklung besonders der Coupé-spezifischen Bauteile waren umfassende Crashtest-Simulationen. Ein Arbeitsgebiet, das sich rasant entwickelt hat: Anfang der 1990er Jahre führte Mercedes-Benz pro Jahr etwa 200 Crashtests am Computer durch. Im Jahr 2000 waren es bereits 1.500 Simulationen, und 2010 betrug die Zahl über 50.000. Und das ist nicht die einzige beeindruckende Statistik: Beim W 201, dem C-Klasse-Vorgänger aus den 1980er Jahren, bestand das Computermodell noch aus 25.000 Finiten Elementen. Heutzutage ist die Detailgenauigkeit viel größer – rund zwei Millionen Elemente umfasst beispielsweise das digitale Abbild der aktuellen C‑Klasse (W204). Und das flächige Netz der virtuellen Fahrzeugstruktur setzt sich inzwischen aus winzigen Rechtecken und Dreiecken mit einer Kantenlänge von drei Millimetern zusammen. Dadurch ist eine weitaus präzisere und detaillierte Verformungsanalyse möglich als früher, als die Elemente mit 25 Millimetern noch wesentlich größer waren.
Neben der hohen Entwicklungsgeschwindigkeit liegt der entscheidende Vorteil der Computersimulation gegenüber realen Crashtests nicht nur darin, dass die Fahrzeuge dabei nicht zerstört werden. Noch wichtiger ist, dass die Ingenieure heute im Detail erkennen und verfolgen können, was bei einem Aufprall tatsächlich passiert. Wie mit Röntgenaugen können die Ingenieure in extremer Zeitlupe und aus jeder gewünschten Perspektive den Verlauf der Verformung verfolgen und jedes Jahr tiefer in die Details eintauchen.
Der richtige Werkstoff am richtigen Ort: Nach diesem Prinzip bestehen rund 70 Prozent aller Bleche der Rohbaukarosserie des C-Klasse Coupés aus hochfesten Stahllegierungen. Sie bieten bei minimalem Gewicht maximale Festigkeit und damit größtmögliche Sicherheit. Besonders zu erwähnen sind die modernen, ultrahochfesten Stahlbleche. Sie erreichen das Drei- bis Vierfache der Zugfestigkeit herkömmlicher Stahlsorten und sind deshalb zur Erfüllung der strengen Mercedes-Anforderungen in puncto Betriebsfestigkeit und Sicherheit unverzichtbar. Der Gewichtsanteil dieser ultrahochfesten Hightech-Legierungen an der Rohbaukarosserie beträgt rund 20 Prozent.
Aluminium und Kunststoff sind die beiden anderen Leichtbauwerkstoffe, die
Mercedes-Benz dort einsetzt, wo sie die meisten Vorteile bieten. Beispielsweise besteht die Motorhaube aus Aluminium. Sie wiegt etwa 9,2 kg weniger als ein vergleichbares Stahlbauteil. Damit wird das Gewicht genau dort gesenkt, wo es für die Fahrdynamik am sinnvollsten ist. Aus Aluminium bestehen beim Coupé außerdem unter anderem die vorderen Kotflügel, das Frontend mit Biegeträger und Crash-Boxen, das Blech der Hutablage im Fond sowie die Türmodule. Die Reserveradmulde wird aus Kunststoff hergestellt.
Kennzeichen höchster Effizienz der Karosserie ist die Aerodynamik des C‑Klasse Coupés. Mit einem cw-Wert von 0,26 ist es nicht nur aerodynamisch hervorragend ausgebildet, mit einem Luftwiderstand von cw x A = 0,55 m² gleitet es zudem besser durch den Wind als die meisten Kompakt- und sogar Kleinwagen.
Der Langzeit-Korrosionsschutz der Karosserie basiert auf vollverzinkten Blechen. Hoch belastete Strukturbereiche der Karosserie werden durch Hohlraumkonservierung geschützt. Blechdoppelungen und Falze sind vollständig mit Klebstoff gefüllt und die konsequente Abdichtung der Schweißnähte und Kanten mit einer PVC-Naht verhindert, dass Korrosion entsteht. Die großflächige Unterbodenverkleidung aus Kunststofflaminat schützt Karosserie und Motor vor Steinschlag, Nässe und Schmutz. Auch Achsbauteile, die einer starken Steinschlagbelastung ausgesetzt sind, werden durch Kunststoffverkleidungen geschützt.
Gefertigt wird das C-Klasse Coupé im Mercedes-Benz Werk Bremen. Es wird als viertes Modell – eine Neuheit für Daimler – zusammen mit Limousine und T-Modell sowie dem GLK auf einer Fertigungslinie hergestellt. Dies stellt hohe Anforderungen an die Fertigungssteuerung- und logistik. Das Unternehmen hat so aber die Möglichkeit, äußerst flexibel auf Nachfrageschwankungen nach einzelnen Modellen zu reagieren.
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Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Sportkommunikation
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