Die neue Generation der C-Klasse: Dynamischer Auftritt – innen und außen
Stuttgart
,
07.03.2011
Karosserie, Qualität und Fertigung: Qualitätsmeister in der Mittelklasse
  • Aluminium: Neue Motorhaube senkt das Gewicht
  • Wertmeister: Mercedes-Benz baut die wertbeständigsten Fahrzeuge
  • Qualität: Hervorragendes Kunden-Feedback in Europa und USA
  • Produktion: Sindelfingen, Bremen und East London (Südafrika)
Der richtige Werkstoff am richtigen Ort: Nach diesem Prinzip bestehen rund 70 Prozent aller Bleche der Rohbaukarosserie der C-Klasse aus hochfesten Stahllegierungen. Sie bieten bei minimalem Gewicht maximale Festigkeit und damit größtmögliche Sicherheit. Besonders zu erwähnen sind die modernen, ultrahochfesten Stahlbleche. Sie erreichen das Drei- bis Vierfache der Zugfestigkeit herkömmlicher Stahlsorten und sind deshalb zur Erfüllung der strengen Mercedes-Anforderungen in puncto Betriebsfestigkeit und Sicherheit unverzichtbar. Der Gewichtsanteil dieser ultrahochfesten Hightech-Legierungen an der Rohbaukarosserie der C-Klasse beträgt rund 20 Prozent.
Aluminium und Kunststoff sind die beiden anderen Leichtbauwerkstoffe, die
Mercedes-Benz dort einsetzt, wo sie die meisten Vorteile bieten. Neu ist die Motorhaube aus Aluminium, die etwa 9,2 kg weniger wiegt als ihr Stahlvorgänger und damit das Gewicht genau da senkt, wo es für die Fahrdynamik am sinnvollsten ist. Aus Aluminium bestehen bei der C-Klasse außerdem unter anderem die vorderen Kotflügel, das Frontend mit Biegeträger und Crash-Boxen, das Blech der Hutablage im Fond sowie die Türmodule. Die Reserveradmulde wird aus Kunststoff hergestellt.
Kennzeichen höchster Effizienz der Karosserie ist die Aerodynamik der C‑Klasse. Mit einem cw-Wert von 0,26 setzt sie nicht nur einen Bestwert in ihrer Klasse, mit einer Luftwiderstandsfläche von cw x A = 0,57 m² gleitet sie zudem besser durch den Wind als die meisten Kompakt- und sogar Kleinwagen.
Langzeitschutz: Voll verzinkte Karosserie mit kratzbeständigerem Lack
Der Langzeit-Korrosionsschutz der Karosserie basiert auf vollverzinkten Blechen. Hoch belastete Strukturbereiche der Karosserie werden durch Hohlraumkonservierung geschützt. Blechdoppelungen und Falze sind vollständig mit Klebstoff gefüllt und die konsequente Abdichtung der Schweißnähte und Kanten mit einer PVC-Naht verhindert, dass Korrosion entsteht. Die großflächige Unterbodenverkleidung aus Kunststofflaminat schützt Karosserie und Motor vor Steinschlag, Nässe und Schmutz. Auch Achsbauteile, die einer starken Steinschlagbelastung ausgesetzt sind, werden durch Kunststoffverkleidungen geschützt.
Mit dem kratzbeständigeren Klarlack auf Basis der Nano-Technologie leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag für vorbildliche Langzeitqualität und Wertbeständigkeit. Das wegweisende Lacksystem, das Ende 2003 bei der Stuttgarter Automobilmarke Weltpremiere feierte, gehört zur Serien-ausstattung der neuen C-Klasse; es wird sowohl bei Metallic- als auch bei Uni-Lackierungen verarbeitet. Dank der beachtlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Nano-Technologie gelang es, die weniger als ein Millionstel Millimeter kleinen Keramikpartikel in die Molekularstruktur des Lackbindemittels zu integrieren. Diese Teilchen verbessern die Kratzbeständigkeit der Lackierung um das Dreifache und sorgen dauerhaft für einen sichtbar besseren Glanz.
Wertmeister: Mercedes-Benz baut die wertbeständigsten Fahrzeuge
„Wertmeister 2010“ – diesen Titel verlieh das Saarbrücker Marktforschungsinstitut Bähr & Fess Forecast im Auftrag der Fachzeitschrift „Auto Bild“ der aktuellen C-Klasse neben anderen Mercedes-Benz Modellen. Nach den Restwert-Prognosen der Marktforscher wird der C 220 CDI als vierjähriges Auto das mit dem höchsten Wiederverkaufswert in seinem Segment sein und dann noch 53,5 Prozent seines heutigen Neuwertes erzielen. Diese Spitzenstellung hatte die C-Klasse übrigens bereits bei der Analyse der Restwert-Experten im letzten Jahr inne.
Pannenstatistik: Mercedes-Fahrer haben am wenigsten Ärger mit Pannen
Seit 1978 veröffentlicht der ADAC, größter europäischer Automobilclub, seine jährliche Pannenstatistik. Rund 2,04 Millionen Pannenberichte seiner Helfer hat der Automobilclub für seine neuste Statistik ausgewertet. Erfasst wurden die Pannen der ein- bis sechsjährigen Autos von Clubmitgliedern, die sich mit Hilferufen an die ADAC-Straßenwacht gewandt hatten. Ergebnis: Die C-Klasse überzeugte mit sehr guten Noten in der Mittelklasse und der oberen Mittelklasse. Bereits 2008 hatte Mercedes-Benz mit der C-Klasse in der Mittelklasse gewonnen und somit seinen Vorjahreserfolg ausbauen können.
Qualität: US-Untersuchung sieht C-Klasse auf Platz eins
In der aktuellen Qualitätsstudie des renommierten Marktforschungsinstituts
J.D. Power and Associates für den amerikanischen Markt erreichte Mercedes-Benz das beste Ergebnis seit 1990. Gemessen wurde in der IQS-Studie ("Initial Quality Study") die Auslieferungsqualität nach 90 Tagen. Befragt wurden rund 82.000 Neuwagen-Käufer und -Leasingnehmer in den USA mit Fahrzeugen aus dem Modelljahr 2010.
Gegenüber 2009 hat sich Mercedes-Benz nochmals deutlich verbessert und steigt im Markenranking um drei Plätze auf Rang drei. Dies ist das beste IQS-Ergebnis von Mercedes seit 1990. Aus Mercedes-Sicht besonders erfreulich ist das Abschneiden der C-Klasse, die den ersten Platz im Premium-Einsteiger-Segment belegte.
Fertigung: Höchste Qualität hat eine lange Tradition
Beliebt ist die Mercedes C-Klasse bei Kunden rund um den Globus. Gefertigt wird sie aktuell an drei Standorten: Sindelfingen, Bremen (beide Deutschland) sowie East London (Südafrika). Besonders eng verbunden mit der kompakten Modellfamilie von Mercedes-Benz ist das Werk Bremen, die frühere Borgward- und Hanomag-Henschel-Produktionsstätte.
1938 nahm F. W. Borgward sein neues Automobilwerk in Bremen-Sebaldsbrück für den Typ „Hansa“ in Betrieb. Bis zur Einstellung der Borgward-Produktion im Jahr 1961 wurden hier vor allem Personenwagen, darunter die legendäre „Isabella“, hergestellt. 1971 wurde die traditionsreiche Fertigungsstätte von Daimler-Benz übernommen und 1978 in den Produktionsverbund des Unternehmens eingegliedert. Seither werden dort Fahrzeuge mit dem Stern gebaut.
Im September 1982 begann in Bremen zunächst die Fertigung von Karosseriekomponenten für den in Sindelfingen bereits angelaufenen
„Baby-Benz“ der Baureihe 201. Im November 1983 lief die komplette Serienfertigung des neuen Kompaktmodells in Bremen an. 1993 startete sein Nachfolger in Bremen, die Baureihe 202, zunächst mit der Limousine, 1996 folgte das T-Modell. Auch die
C-Klasse der Baureihe 203 wurde in Bremen gefertigt. 2007 folgte der Anlauf der aktuellen C-Klasse, intern Baureihe 204 genannt, mit Limousine und T-Modell. Eine besondere Herausforderung war jetzt die Umstellung der Motorhaube auf den Werkstoff Aluminium in der laufenden Fertigung für die neue Generation der C-Klasse.
Seit zehn Jahren läuft die Kompaktklasse auch in Südafrika vom Band: Die aktuelle
C-Klasse gehört zur dritten Fahrzeuggeneration, die am Ostkap Südafrikas gefertigt wird. Das Werk „East London“ exportiert seit dem Jahr 2000 Limousinen in Rechtslenkermärkte. Seit dem Produktionsstart der neuen C-Klas­se im Jahr 2007 werden auch Linkslenker für den Export in die USA hergestellt, insgesamt wurden dort bereits über 100.000 C-Klassen gebaut. In der Statistik der amerikanischen Qualitäts-Marktforscher J.D. Power lag das Werk im Jahr 2010 auf Platz 1 in der Landeskategorie Europa/Afrika und erhielt mit dem Platinum Plant Quality Award die höchstmögliche Auszeichnung.
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