Die Mercedes-Benz S-Klasse 2009
Stuttgart
,
11.05.2009
Design und Ausstattung: Perfektion bis ins Detail
  • Optik: Modifizierter Kühlergrill und neue Stoßfänger
  • Licht: Unverwechselbares Nachtdesign durch LED-Licht-Paket
  • Sitze: Neues Komforterlebnis auf Basis bewährter Mercedes-Philosophie
  • Infotainment: COMAND und COMAND APS mit noch mehr Funktionen
Modern, aber nicht modisch – die S-Klasse ist das Marken­zeichen des Mercedes-Designs und steht auch gestalterisch für Perfektion bis ins Detail. Der unverwechselbare optische Auftritt des Spitzen­modells mit dem Stern verkörpert Fortschrittlichkeit, Dynamik und Emotion, aber auch Prestige, Präsenz und hohe formale Wert­erhaltung. Im Rahmen der Modellpflege haben die Mercedes-Benz Designer das Erscheinungsbild der S-Klasse nochmals geschärft. Das modifizierte Front-Design spiegelt dabei die Souveränität und Stärke der Luxuslimousine wider, ohne aggressiv zu wirken. Hierzu trägt besonders der stärker gepfeilte Kühlergrill mit vier Lamellen bei den Sechs- und Acht­zylinder­modellen sowie drei Doppellamellen beim Zwölfzylinder S 600 bei – zeitgemäße Interpretationen des klassischen Mercedes-Gesichts.
Unverwechselbarer Blick: Die Scheinwerfer
Auch die Scheinwerfer setzen weithin sichtbar Zeichen: Ihre Außenkontur bleibt unverändert, dafür wandeln sich ihr Innenleben und ihre Grafik grund­legend. Hintergrund: Die S-Klasse verfügt jetzt bereits in der Grundausstattung über
Bi-Xenon-Technik. Während sich außen das Modul für Abblend- und Fernlicht befindet, liegt innen der Fernlicht­spot­reflektor. Hervorstechendes Merkmal der neuen S-Klasse Lichtquellen sind jedoch die markanten Positions­leuchten am äußeren sowie die Blink­leuchten am unteren Rand der Schein­werfergehäuse. Markante Akzente setzen ebenfalls die in Chromgehäuse eingesetzten runden Doppel­scheinwerfer im Stoßfänger für Tagfahrlicht und Nebelleuchten. Durch ihre weit außen liegende Position betonen die Tagfahrlichter die Fahrzeugbreite und unter­streichen so den kraftvoll-souveränen Charakter des Fahrzeugs.
Alternativ bietet Mercedes-Benz für die S-Klasse das hochwertige LED-Licht-Paket an, mit dem die S-Klasse auch im Wortsinn Glanzlichter setzt (Serie für S 400 HYBRID und S 600). Es beinhaltet das Intelligent Light System, den Adaptiven Fernlicht-Assisten­ten und zwei siebenteilige LED-Leisten für das Tagfahrlicht rechts und links in der Frontschürze, die den Hightech-Charakter der Limousine unterstreichen. Ergänzt werden diese durch zwei zusätzliche LED-Leisten an den Unterseiten der Hauptscheinwerfer für Blinker und Positionsleuchten. Zusammen mit dem gedimmten Tagfahrlicht ergibt dies ein auffälliges und unverwechsel­bares Nachtdesign.
Der neu gestaltete Stoßfänger erhält eine dezente Lichtkante und eine durch­gehende Chromleiste unterhalb der Kühlluftöffnungen. Wie die außen liegenden Tagfahrlichter lassen beide Designelemente die S-Klasse 2009 noch breiter und dominanter wirken. Gleichzeitig sorgt das Stoßfänger-Design dafür, dass das Mercedes-Benz Spitzenmodell in der Länge um 20 Millimeter auf 5069 bzw. 5226 Milli­meter (Langversion) wächst.
Luxuslimousine mit ausgezeichneter Aerodynamik
Bessere Rück-Sicht kennzeichnen die dezent vergrößerten Außenspiegel. Die integrierten LED-Blinker erhalten ein modifiziertes Design mit filigranem Mittelsteg. Die in intensiver Detailarbeit im Windkanal optimierte Form der Spiegelgehäuse bewirkt, dass die Seitenscheiben bei widrigen Straßenverhält­nissen kaum verschmutzen und Windgeräusche – insbesondere bei Seitenwind und beim Über-holen von Lastwagen – weitgehend eliminiert werden. Weiteres Plus: Obwohl durch die größeren Spiegelgehäuse die Fahrzeugbreite um sieben Millimeter auf 2120 Millimeter zunimmt, verbessert sich die Aerodynamik der Limousine. So sinkt der Luftwiderstandsbeiwert auf cW = 0,27.
Der S 350 BlueEFFICIENCY verfügt zusätzlich über eine aerodynamisch vorteilhafte, geschlossene Unterbodenverkleidung, die den Luftwiderstandsbeiwert weiter auf cW = 0,26 optimiert. Das ist Bestwert in der langen Modell­geschichte der S-Klasse und trägt maßgeblich zur beispielhaften Effizienz des Topmodells mit dem Stern bei. Daran haben neben den neuen Außenspiegeln insbesondere die neu gestaltete Wasserablaufrinne an den A-Säulen, die Abdichtung der Trennfugen zwischen Motorhaube und Scheinwerfer sowie die höhenreduzierte Spoilerlippe Anteil.
 
S-Klasse 2009
Vorgängermodell
Luftwiderstandsbeiwert (cW)
0,26–0,28
0,27–0,28
Stirnfläche (A) m²
2,4
2,4
Luftwiderstand (cW × A) m²
0,624–0,672
0,648–0,627
 
Heckleuchten: 52 LEDs schaffen unverwechselbare Lichtsignatur
Am kraftvoll gezeichneten Heck sticht auf den ersten Blick das neue Heckleuchtendesign ins Auge. Anstelle der bisherigen Querspangen in Wagenfarbe treten jeweils zwei waagrechte weiße Lichtstreifen für Rückfahrscheinwerfer und Blinkleuchten. Die Rückleuchtengrafik in Form eines doppelten „C“ schafft eine unverkennbare Lichtsignatur.
Für Rückleuchten sowie Blink- und Bremsleuchten kommen in der S-Klasse 2009 insgesamt 52 LEDs zum Einsatz. Gegenüber herkömmli­chen Glühlampen bietet sie entscheidende Vorzüge: LEDs benötigen weniger Energie, halten ein Autoleben lang und lassen sich schneller aktivieren. Durch die sofortige Wahrnehmung des Bremslichts leisten sie damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit. Damit demonstrieren die Mercedes-Designer und -Ingenieure eindrucks­voll, dass Form und Funktion für sie gleichrangig sind.
Der dezent überarbeitete Heckstoßfänger mit seiner in die Fahrzeugflanken hin-eingezogenen Lichtkante, die optisch durch eine effektvolle, bis in die kraft­voll ausgestellten Kotflügel reichende Sicke verlängert wird, belegt ebenfalls die hohe Qualität des S-Klasse Designs. Zugleich betont dieses Detail die Kraft der Limousine und signalisiert dem Betrachter, wie breit und sicher sie auf der Straße steht – ein Eindruck, der beim Zwölfzylinder S 600 durch eine Chrom­leiste über den Auspuffendrohren noch verstärkt wurde. Die trapezförmigen Endrohre selbst sind künftig auch bei den Sechs- und Achtzylindermodellen sichtbar in den Stoßfänger integriert. Beim S 600 erhalten sie zur optischen Differenzierung zusätzlich einen Mittelsteg.
Maximale Wohlfühl-Atmosphäre durch edle Materialien
Auch im Interieur perfektionierten die Mercedes-Benz Entwickler die S-Klasse mit viel Liebe zum Detail. Im Mittelpunkt stand dabei neben der optischen und haptischen Verfeinerung die Entlastung des Fahrers durch nochmals gesteigerten Sitzkomfort und modernste Infotainment-Systeme – wichtige Punkte für ein Automobil, das vornehmlich auf langen Strecken zu Hause ist und seinen Insassen ein Maximum an Wohlfühl-Atmosphäre bieten soll.
Zum noblen Erscheinungsbild der S-Klasse trägt ein perfekt abgestimmtes
Materialkonzept bei. Dafür verarbeiten die Interieur-Spezialisten erstklassige Werkstoffe wie Aluminium, Leder und Holz. Für die S-Klasse 2009 weiteten die Designer den Holzeinsatz aus und ersetzten die Polyurethan-Oberfläche der vorderen Mittelkonsolen-Partie und des Cupholder-Deckels durch sorgfältig verarbeitete Holzzierteile. Insgesamt finden sich im Interieur der S-Klasse je nach Modell und Ausstattung rund 20 verschiedene Holzteile – die meisten in Hand-arbeit produziert und von erfahrenen Fachleuten individuell, ja nach Farbton und Maserung zusammengestellt.
In der S-Klasse 2009 eröffnen fünf verschiedene Holzarten perfekt abgestimmte Material- und Farbkonzepte nach persönlichem Geschmack. Die Grundausstattung mit schwarzem Interieur und Textilpolstern ist kombiniert mit dunkel-braunem Eukalyptusholz. Wahlweise stehen auch helles und dunkles Wurzelnuss-Edelholz mit glänzender Oberfläche oder – exklusiv für den S 600 – braunes Pappel-Edelholz mit glänzender Optik zur Verfügung. Das Sport-Paket AMG beinhaltet Zierteile in schwarzem Eschenholz.
Bei der farblichen Gestaltung des Interieurs haben die Käufer der S-Klasse künftig noch mehr Auswahl für ihr persönliches Ambiente. Um die Entscheidung zu erleichtern, haben die Designer von Mercedes-Benz für die farbliche Gestaltung des Innenraums drei neue Interieur-Kombinationen ausgearbeitet: Alpakagrau/Basaltgrau, Kaschmirbeige/Savannenbeige und Kastanien­braun/Schwarz. Zusammen mit dem durchgehend schwarzen Interieur für die komfortbetonte Business-Limousine und der bewährten Kombination Sahara­beige/Schwarz
ergeben sich fünf geschmackvolle Gestaltungs­möglichkeiten.
Auch die Sitzbezüge entsprechen höchsten Standards: Neben hochwertigen Stoffbezügen stehen auf Wunsch drei Lederqualitäten zur Wahl, die durch ihre geringe Vorspannung und die dadurch erzielte Faltenwirkung bereits auf den
ersten Blick besonders weich und komfortabel wirken.
Sitzkomfort erster Klasse
Bereits in der Serienausstattung bietet ein Zwölf-Wege-Sitz Fahrer und Beifahrer höchsten Komfort. Längsposition, Lehnen- und Kissenneigung, Sitzhöhe, Kopfstütze und Sitzkissentiefe lassen sich elektrisch justieren – und zwar stufen­los und jeweils unabhängig voneinander, sodass jeder Passagier die individuell beste Sitzposition wählen kann. Pneumatische Zwei-Wege-Lordosenstützen gehören ebenfalls zur Serienausstattung der Vordersitze. Damit die einmal gewählte optimale Sitzposition nicht nach jedem Fahrer- oder Beifahrerwechsel aufs Neue gesucht werden muss, sind S 500 und S 600 im Rahmen des Memory-Pakets serienmäßig mit einer Memory-Funktion ausgestattet. Jeweils drei Speicherplätze stehen für Fahrer- und Beifahrersitz zur Verfügung.
Noch mehr Klimakomfort bieten die aktiv belüfteten Komfortsitze (Sonderausstattung): Insgesamt sechs Mini-Ventilatoren im Sitzkissen und in der Lehne saugen kühle Luft aus dem Bodenbereich des Innenraums an und verteilen sie gleichmäßig über ein Belüftungsgewebe unterhalb der Sitzfläche. Der milde Luftstrom sorgt dafür, dass die Auto-Insassen selbst bei hohen Außentempera­turen nicht ins Schwitzen kommen.
Aktiv-Multikontursitze: Seitenhalt je nach Fahrsituation
Mit „First-Class“-Sitzkomfort warten die im Rahmen des Sitzkomfort-Pakets
vorne als Wunschausstattung angebotenen Aktiv-Multikontursitze auf (Serie für S 600). Multikontur bedeutet, dass die Insassen die Form des Sitzes an ihre Anatomie oder ihre persönlichen Komfortwünsche anpassen können. Dies ermöglichen elf aufblasbare Luftkammern unter den Polsterauflagen, darunter drei statt wie bisher zwei Luftkammern für den Lendenwirbelbereich und als Neuheit zwei Kammern für den Schulterbereich. Zusätzlich lässt sich die Sitzhärte wählen, um die Feder- und Dämpfungscharakteristik der Sitzkissen individuell zu verändern. Drei Stufen stehen zur Auswahl, um die Luftkammern im Sitz­kissen stark oder weniger stark zu befüllen. Die Programmierung der Sitzhärte erfolgt per COMAND-Controller auf dem Farbdisplay des Bediensystems.
Schnelle Piezo-Ventile an den Luftkammern variieren zusätzlich je nach Lenkeinschlag, Querbeschleunigung und Fahrgeschwindigkeit Fülldruck und Volumen der Luftkammern in den Seiten­wangen der Rückenlehnen, um Fahrer und Beifahrer noch besseren Halt zu bieten. Diese Aktiv-Funktion entlastet die Muskulatur und steigert das Wohl­befinden und die Sicherheit.
Die Pneumatik des Multikontursystems arbeitet dank leistungsfähiger Piezo-Ventile leise, schnell und hoch präzise, sodass die Sitze in das präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® integriert werden können: Erkennt PRE-SAFE® eine fahrdynamisch kritische Situation, aktiviert es sekundenschnell die Luftpolster der Rückenlehne. Sie umschließen die Auto-Insassen und stützen sie ab, sodass beim Unfall die gefährlichen Pendelbewegungen des Oberkörpers begrenzt werden können. Mercedes-Benz bietet die Aktiv-Multikontursitze als Sonderausstattung an. Beim S 600 zählen sie zum serienmäßigen Lieferumfang.
Die Komfort-Kopfstütze mit beweglichen Seitenwangen gehört ebenfalls zur Ausstattung des Aktiv-Multikontursitzes. Sie beinhaltet auch die crashaktive NECK-PRO-Technik: Bei einem durch die Sensoren erkannten Heckaufprall wird die Kopfstütze von einer vorgespannten Feder blitzschnell um 44 Millimeter nach vorne und um 30 Millimeter nach oben geschoben, um die Köpfe der vorderen Auto-Insassen frühzeitig abzustützen.
Endgültig zum Gradmesser in Sachen Sitzkomfort wird die S-Klasse durch das Massagepolster in der Rückenlehne der Aktiv-Multikontursitze. Es besteht aus sieben Luftkammern, die zyklisch befüllt und entleert werden, sodass die Passagiere über den gesamten Rücken eine angenehme rollierende Bewegung spüren. Das stimuliert die Muskulatur, fördert die Durchblutung und wirkt vorzeitiger Ermüdung entgegen. Die Massagematte arbeitet unabhängig von der Kontur- und Lordoseneinstellung. Vier Massageprogramme stehen zur Verfügung: von „langsam und schwach“ bis „schnell und stark“.
Die mit dem Gütesiegel „Aktion Gesunder Rücken“ ausgezeichneten Multikontursitze mit Massagefunktion und PRE-SAFE®-Positionierungsfunktion sind auf Wunsch auch für den Fond der S-Klasse lieferbar (Serie für S 600). Voraussetzung ist die Fondsitzbank mit elektrisch einstellbaren Außenplätzen, die bei den Modellen mit langem Radstand serienmäßig an Bord ist. Zwei Massageprogramme stehen zur Auswahl.
Neues Lenkrad in sportlichem Look
Auch das Multifunktionslenkrad der S-Klasse wurde von den Mercedes-Benz Designern behutsam modifiziert: Lenkradkranz und Airbagmodul sind künftig serienmäßig mit weichem Nappaleder bezogen. Wahlweise können die Kunden ein Holz-Leder-Lenkrad ordern. Hierfür stehen insgesamt vier Holzarten zur Verfügung. Das neue, abgeflachte Airbagmodul verleiht dem Multifunktions­lenkrad zudem einen sportlichen Charakter.
In aktualisiertem Look präsentieren sich ebenfalls die Armauflagen in den Vordertüren: Um die Wertanmutung nochmals zu steigern, erhalten sie ver­längerte Chromleisten. Ebenfalls zur Serienausstattung zählt mit dem Modellwechsel die Telefon­tastatur unter der Handauflage für den COMAND-Controller. Sie bietet zusätzlich die Möglichkeit, Radiofrequenzen, persönliche Points of Interest sowie Navigationsdaten einzugeben.
Ambientebeleuchtung steigert das Wohlbefinden
Stärker als bisher setzt Mercedes-Benz in der S-Klasse 2009 Licht als Gestaltungselement ein, um den Insassen einen noch angenehmen Aufenthalt an Bord zu ermöglichen. So erweitert der Stuttgarter Automobilhersteller die als Sonderausstattung lieferbare Ambientebeleuchtung im Innenraum um zwei weitere Farb-töne (Serie für S 400 HYBRID und S 600). Neben der Lichtstimmung „solar“ in warmem Bernstein können die Kunden künftig mit dem COMAND-Controller zwischen den neuen Beleuchtungen „neutral“ in Weiß und „polar“ in Eisblau wählen.
Die Ambientebeleuchtung besteht aus schmalen Lichtleitern, die hinter den Holzzierstäben in den vorderen und hinteren Türen sowie am Instrumententräger untergebracht sind. Ihr indirektes Licht lässt sich per COMAND-System in
fünf Stufen dimmen. Das angenehme Raumgefühl der S-Klasse bleibt mit der Ambiente­beleuchtung auch bei Nachtfahrten erlebbar. Mehr noch: Das Licht hält den Fahrer wach und steigert seine Stimmung und damit sein Leistungs­vermögen. Damit trägt es entscheidend zur Konditionssicherheit bei.
Bereits in der Basisausstattung der S-Klasse steigert ein ausgefeiltes Lichtkonzept das Wohlbefinden bei Dunkelheit. Zusätzlich zur indirekten Beleuchtung von Schaltern und Bedienelementen befinden sich auch in den Fußräumen und den Griffmulden der Türen Leuchten, die ein angenehmes, bernsteinfarbenes Licht erzeugen. Eine Leuchtdiode im Gehäuse des Innenspiegels ist ebenfalls Bestandteil der Interieurbeleuchtung; sie ist auf die Mittelkonsole gerichtet.
Das diffuse Licht ist für den vorderen Bereich in fünf Stufen dimmbar und lässt sich mithilfe der Tasten im Multifunktions-Lenkrad und des Zentral-Displays im Kombi-Instrument individuell einstellen. Die Helligkeit der vorderen und hinteren Fußraumbeleuchtung vermindert sich nach dem Schließen der Türen automatisch. Für die Fondpassagiere stehen Leseleuchten zur Verfügung. Sie sind mit Xenon-Kopfspiegellampen ausgestattet, die sich durch ihr helles, aber blendfreies Licht auszeichnen. Insgesamt finden sich im Innenraum der S-Klasse 45 Leuchten.
Neue Display-Technik mit kontrastreicher Darstellung
Dem souveränen Charakter und dem Anspruch als technischer Trend­setter entsprechend, setzt die S-Klasse 2009 auch beim On-Board-Infotainment Maßstäbe in der Automobilindustrie. Dies beginnt bereits bei der optischen Darstellung: Die Displays des Kombi-Instruments und des serienmäßigen Bedien- und Anzeigesystems COMAND funktionieren wie moderne LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Ergebnis ist eine brillante Farbwiedergabe und eine
gestochen scharfe Darstellung. Weiterer Vorteil: Die Anzeigen lassen sich auch aus extremen Blickwinkeln ohne Veränderung der Farben betrachten. Bei ausgeschalteter Zündung sind die Displays schwarz. Neben den „klassischen“ Informationen integrierten die Mercedes-Benz Entwickler die Warn- und Kontrollleuchten der neuen Fahrer-Assistenzsysteme und die neue Anzeige für den Kraftstoffverbrauch in das Kombi-Instrument. S-Klasse Fahrer können diese bei Anwahl des Menüpunkts „Reise“ aktivieren und sich über den momentanen Kraftstoffkonsum und die Reichweite informieren.
SPLITVIEW: Zwei Programme auf einem Bildschirm
Als Weltpremiere stattet der Stuttgarter Automobil­hersteller in seinem Spitzenmodell das zentral in der Mittelkonsole untergebrachte Bedien- und Anzeigesystem COMAND auf Wunsch mit der neuen SPLITVIEW-Technik aus (Serie beim S 600). Das innovative Display-Konzept ermöglicht es Fahrer und Beifahrer, auf ein und demselben Bildschirm zur gleichen Zeit unter­schiedliche Inhalte zu verfolgen. Während beispielsweise der Fahrer die Kartennavigation nutzt, kann der Beifahrer einen Spielfilm auf DVD sehen. Hierfür beinhaltet die Option SPLITVIEW eine Fernbedienung und einen kabellosen Kopfhörer.
Der großzügig bemessene COMAND-Bildschirm mit 8 Zoll (rund 20 Zentimeter) Bilddiagonale trägt in Kombination mit der SPLITVIEW-Technik ein hinter­leuchtetes Aktivmatrix-Farbdisplay (TFT-LCD). Darauf werden in nebeneinander liegenden Bildpunkten zeitgleich zwei unterschiedliche Bilder angezeigt. Eine vor dem Display angebrachte Maske teilt dieses Mischbild optisch so auf, dass abhängig von der Sitzposition nur die Pixel für das eine oder für das andere Bild erkennbar sind. Ergebnis: Fahrer und Beifahrer sehen auf einem einzigen Bildschirm gleichzeitig unterschiedliche Bildprogramme.
Dem Fahrer stehen auf dem Display wie bisher sämtliche Informationen des Bedienund Anzeigesystems zur Verfügung. Der Beifahrer kann sein persön­liches Programm mit Video-DVDs, Musikvideos oder Fernsehsendungen nach eigenen Wünschen gestalten, muss aber nicht auf Telefon- und Navigationsbedienung verzichten. Nach wie vor kann er auf dem Display auch sämtliche Informationen von COMAND und COMAND APS abrufen.
Persönliche Daten unterwegs immer verfügbar
Mercedes-Benz erweitert das COMAND-System darüber hinaus um zusätzliche Funktionen. Das Multimediagerät mit Autoradio, Telefonbedienung und CD-/DVD-Laufwerk erhält künftig einen Steckplatz für SD-Memorykarten. Neu für COMAND und das als Sonderausstattung lieferbare, noch vielseitigere COMAND APS-
System ist ebenfalls die Bluetooth®-Schnittstelle, die das Mobiltelefon drahtlos mit der ebenfalls serienmäßigen Freisprech­einrichtung verbindet. Die Bluetooth®-Schnittstelle und die ebenfalls serienmäßige USB-Schnittstelle ermöglichen es den Kunden außerdem, ihr persönliches Adressverzeichnis aus dem Mobiltelefon oder Organizer in das Bedien- und Anzeigesystem zu überspielen und dort zu hinter­legen, sodass es unterwegs stets verfügbar ist. Ebenso lassen sich gespeicherte Daten exportieren und in jede weitere S-Klasse importieren.
Gezielte Suche nach dem Lieblingstitel
Die neue Funktion Music Search bietet S-Klasse Fahrern und Passagieren die Möglichkeit, SD-Memorykarten, USB-Sticks, CDs und DVDs gezielt nach ihrem Wunschtitel und Interpreten zu durchsuchen. Dabei können sie nach verschiedenen Kriterien vorgehen, wie zum Beispiel Album, Genre oder Komponist. Ist eine Namenseingabe erforderlich, so toleriert die Software auch Schreibfehler. So kann sich der Fahrer voll auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren. Weiterer Vorteil: Die Insassen können alle angeschlossenen Medien und Datenträger gleichzeitig durchsuchen.
Als Sonderausstattung offeriert Mercedes-Benz das Media Interface – eine universelle Schnittstelle im Handschuhfach für mobile Audiogeräte wie iPod® und USB-Stick (Serie für S 400 HYBRID und S 600). Man benötigt dafür lediglich ein passendes Kabel aus dem Mercedes-Zubehörprogramm. Zu der Schnittstelle gehört ein Steuergerät, das die externen Musikspeicher mit der Bordelektronik und dem Bediensystem der Limousine verbindet. Der Vorteil: Die Musiktitel des iPod® werden auf dem Farbdisplay in der Instrumententafel sowie im Kombi-Instrument angezeigt und lassen sich bequem per Controller und mit den Tasten im Multifunktionslenkrad aufrufen. Solange der portable Musikspeicher via Media Interface mit dem Auto verbunden ist, wird auch der Akku des Audiogeräts aufgeladen.
COMAND APS: schnell ankommen durch Festplattennavigation
Mit dem Infotainmentsystem COMAND APS erhalten die S-Klasse Kunden noch mehr Hightech-Elektronik, die maßgeblich dazu beiträgt, dass sie schnell und entspannt am Ziel ankommen (Serie für S 400 HYBRID und S 600). So ist das Gerät mit einem europaweiten Navigationssystem ausgestattet, dessen Daten auf einer 40-Gigabyte-Festplatte gespeichert sind und deshalb eine im Vergleich zur DVD-Navigation noch schnellere Routen­berechnung ermöglichen. Zum hohen Navigationskomfort trägt ferner die detaillierte dreidimensionale Kartendarstellung bei.
Die Informationen aus dem persönlichen Adressbuch lassen sich mit COMAND APSauch für die Navigation nutzen, ein entschei­dender Vorteil im oftmals von Termindruck gekennzeichneten Berufsleben von S-Klasse Fahrern. Je nach
Aufbau der persönlichen Adressliste erfolgt die Routensuche dabei nach Telefonnummer oder Name. Besonders wichtig für Leasing-Kunden und Geschäftsreisende, die mit einer gemieteten S-Klasse unterwegs sind: Die Daten lassen sich im Handumdrehen auf eine SD-Karte exportieren und in eine zweite S-Klasse überspielen.
Sprachbedienung mit Ganzworteingabe für Navigation, Telefon und Radio
Serienmäßig kombiniert Mercedes-Benz COMAND APS mit der Sprachbedienung LINGUATRONIC und einer sogenannten Text-to-Speech-Funktion. Sie ermöglicht es, routenbezogene Verkehrsmeldungen, SMS-Kurznachrichten, Adressbuch­einträge oder Sendernamen vorzulesen. Neue Verkehrsnachrichten, die für die Fahrt-route relevant sind, liest das System automatisch vor.
Mercedes-Benz zählt zu den Erfindern moderner Sprachbediensysteme und hat die LINGUATRONIC in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. So lässt sich das Navigationssystem in der neuen S-Klasse nach dem Prinzip der Ganzworteingabe steuern: Der Autofahrer muss Länder-, Orts- oder Straßen­namen nicht mehr buchstabieren, sondern kann sie als ganzes Wort sprechen. Ebenso komfortabel ist die Sprachbedienung beim Aufrufen von Radiosendern oder Einträgen aus dem Telefonadressbuch: Alle vorhandenen oder gespeicherten Namen sind ohne vorheriges Training eines Spracheintrags abrufbar. In dem System ist darüber hinaus eine Synonymliste hinterlegt. Beispiel: Eingaben oder Befehle muss der Autofahrer nicht mehr zwingend mit „ja“ bestätigen, sondern kann stattdessen auch „O.K.“, „richtig“, „gut“ oder „korrekt“ sagen. Ein spezieller Filter siebt Räuspern und Husten aus, sodass der Sprachbefehl nicht wiederholt werden muss. Darüber hinaus versteht die LINGUATRONIC auch mundartliche Betonungs- und Ausspracheabweichungen.
Music Register für 2500 Titel
Für die Musikwiedergabe beinhaltet COMAND APS ein Radio, ein CD-/DVD-Laufwerk mit MP3-Funktion, einen Equalizer mit geschwindigkeitsabhängiger Lautstärkeregelung sowie das Music Register mit 7,2-Gigabyte-Festplatte zur Speicherung von rund 2500 digitalen Musiktiteln im MP3-, AAC- oder WMA-Format, die von PC-Speicherkarten geladen werden können. Musikstücke, die von CD, DVD oder aus dem Music Register abgespielt werden, erkennt das System mithilfe der gespeicherten Gracenote®-Datenbank und zeigt Titel, Album und Interpreten im Farbdisplay an.
Mit Hilfe eines weiterentwickelten DAB-Tuners (Digital Audio Broadcasting) und zusätzlicher Antennen können in Europa die Insassen der neuen S-Klasse auf Wunsch auch digitale Radioprogramme in CD-Qualität empfangen. Das System schaltet automatisch auf analogen Empfang um, wenn das DAB-Signal zu schwach wird. In Nordamerika ist die S-Klasse ab Werk mit einem Tuner für das digitale HD-Radio ausgestattet.
Mit Komfort-Telefonie zum rollenden Konferenzraum
Darüber hinaus bauten die Mercedes-Benz Spezialisten für die S-Klasse 2009 die Option Komforttelefonie (Serie im S 600) um zusätzliche Funktionen aus. So können Fahrer und Passagiere künftig Telefonkonferenzen führen sowie SMS-Nachrichten senden und empfangen. Während bei der Basistelefonie die Verbindung des Mobiltelefons mit dem Bedien- und Anzeigesystem per Bluetooth® erfolgt, wird bei der Komforttelefonie das Mobiltelefon über eine Aufnahmeschale im Ablagefach unter der Mittelarmlehne mit dem Fahrzeug verbunden. Diese Schnittstelle erlaubt es, das Telefon mit der Fahrzeugantenne zu verbinden und den Handy-Akku während der Fahrt aufzuladen.
Perfekter Musikgenuss und gute Unterhaltung auch im Fond
Eine wachsende Zahl von S-Klasse Besitzern genießt den einzigartigen Komfort des Spitzenmodells von Mercedes-Benz auf den luxuriösen „Chefplätzen“ der zweiten Reihe. Um den Ansprüchen dieser Kunden gerecht zu werden, hat Mercedes-Benz in der S-Klasse 2009 das Fond-Entertainment-Paket erweitert. Für die Rücksitze steht eine Fernbedienung zur Ver­fügung, mit der sich unter anderem sämtliche Audio- und Telematikfunktionen von COMAND und COMAND APS steuern lassen, und die über das Media Interface auch Zugriff auf externe Geräte erlaubt.
Darüber hinaus beinhaltet das Fond-Entertainment-Paket zwei neu gestaltete Acht-Zoll-Displays an der Rückseite der Kopfstützen von Fahrer- und Beifahrersitz, zwei drahtlose Kopfhörer und einen eigenen CD-/DVD-Player.
Zum Fond-Entertainment-Paket ebenso wie zum optionalen Entertainment-Paket vorne (Serie für S 600) zählt außerdem das harman/kardon® Logic7® Surround-Soundsystem, das Mercedes-Benz in Zusammenarbeit mit dem Audio-Spezialisten entwickelte. Es sorgt für einen dreidimensionalen Klanggenuss, der sich vor allem durch ein natürliches 360-Grad-Musikerlebnis auf allen Plätzen bemerkbar macht. Dabei spielt es keine Rolle, ob als Musikquelle eine DVDoder eine CD dient und ob sie 5.1-Surround- oder normale Stereoaufnahmen enthält. Die Verteilung der Musiksignale übernimmt ein Verstärker mit 600 Watt Leistung, der 15 Hochleistungslautsprecher ansteuert. Für die S-Klasse 2009 optimierten die Soundexperten von harman/kardon® die Verstärker-Software und statteten die Mittelton-Lautsprecher mit Neodym-Magneten aus. Zusätzlich platzierten sie über dem Center-Lautsprecher einen Hochtöner. Resultat ist ein nochmals verbessertes Klangbild.
Für eine packende Wiedergabe des Tieftonbereichs sorgt beim Surround-Soundsystem der S-Klasse 2009 ein 200 mal 320 Millimeter großer, ovaler Subwoofer auf der Hutablage gemeinsam mit zwei weiteren 200-Millimeter-Basslaut-
sprechern in den vorderen Türen, die jeweils ein 100-Millimeter-Mittelton-Lautsprecher flankiert. Die hohen Frequenzen strahlt links und rechts vorne ein zusätzlicher 43-Millimeter-Hochtöner ab. Als Center arbeitet ein Mittelton-Lautsprecher mit 100 Millimeter Durchmesser, über dem der neue Hochtöner angeordnet ist.
In den hinteren Türen befinden sich links und rechts je ein 165-Millimeter-Tief-/ Mitteltöner sowie ein Hochtöner. Und zusätzlich zu dem mächtigen Subwoofer
beschallen auf der Hutablage zwei weitere Mitteltöner den Innenraum der neuen S-Klasse. Die elf Hauptkanäle – Center, vorne links/rechts, seitlich links/rechts, hinten links/rechts – bedient der Verstärker mit jeweils 40 Watt, die Türwoofer treibt er mit 80 Watt an und den Subwoofer in der Hutablage mit 160 Watt.
Als Sonderausstattung bietet Mercedes-Benz für die Fondpassagiere ferner einen neuen Telefon-Bedien­hörer mit Farbdisplay, schnellerem Verbindungsaufbau und schnelleren Zugriffszeiten auf das hinterlegte Telefonbuch an. Das Gerät ist über die Bluetooth®-Schnittstelle mit COMAND und COMAND APS verbunden.
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