smart fortwo electric drive
New York
14.06.2010
smart fortwo electric drive: Der smart mit Elektroantrieb kommt jetzt in die USA und nach Kanada
New York – Nach der erfolgreichen Einführung in europäischen Großstädten rollt der neue smart fortwo electric drive ab diesem Herbst auch über die Straßen nordamerikanischer Metropolen. Der elektrisch angetriebene Trendsetter läuft seit November 2009 vom Band – wegen der enormen Nachfrage mit einem von 1000 auf über 1500 Fahrzeuge angehobenen Produk-tionsvolumen. Der smart fortwo electric drive der zweiten Generation ist mit einer innovativen, hoch effizienten Lithiumionenbatterie ausgerüstet. Sie ist Platz sparend zwischen den Achsen untergebracht, sodass das Raumangebot des intelligenten Zweisitzers vollständig erhalten bleibt. Im Heck arbeitet ein 30‑kW-Elektromotor. Mit 120 Newtonmeter Drehmoment, die direkt beim Start zur Verfügung stehen, sorgt er für sehr gute Beschleunigung aus dem Stand und hohe Agilität. Der smart fortwo electric drive kann an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Eine komplette Batterieladung genügt für eine stadtverkehrsgerechte Reichweite von rund 135 Kilometern nach NEFZ. Damit macht smart den lokal emissionsfreien Elektroantrieb zu einer sinnvollen Alternative für die Mobilität im urbanen Raum. Nachdem die ersten Exemplare des neuen smart fortwo electric drive Ende 2009 in Berlin an Kunden übergeben wurden, folgen nun weitere Großstädte in Europa, Nordamerika und Asien, in denen der umweltfreundliche Pionier seine Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen wird. Ab 2012 wird der smart fortwo electric drive für jeden Interessenten in nahezu 40 smart-Märkten verfügbar sein.
„1998 hat smart mit dem einzigartigen Fahrzeugkonzept des smart fortwo die urbane Mobilität revolutioniert. Jetzt ist smart wieder Pionier und definiert die urbane Mobilität in Sachen emissionsfreies Fahren neu“, erklärt Marc Langenbrinck, verantwortlich für die Markenführung von smart. „Wir sind der erste Hersteller, der jetzt ein Elektrofahrzeug als Serienprodukt auf den Markt bringt. Mit dem smart fortwo electric drive bildet Daimler in Sachen Elektromobilität die Speerspitze. Außerdem ergänzt der smart fortwo electric drive als weitere Evolution sinnvoll die Marke smart, die ohnehin die verbrauchsärmste Fahrzeugflotte aufweist.“
Dem smart fortwo sind Umweltfreundlichkeit und zeitgemäße Funktionalität bereits vor mehr als zehn Jahren in die Wiege gelegt worden. Seither verbindet sein innovatives Konzept nachhaltige, zukunftsweisende Technologien mit individueller, urbaner Mobilität. Das extrem kompakte Fahrzeug passt mit nur wenig mehr als zweieinhalb Meter Länge auch quer in Parklücken. Außerdem hat der Platz sparende Zweisitzer den derzeit geringsten Flottenverbrauch und bringt seine Passagiere komfortabel, sicher und umweltfreundlich ans Ziel. Sein frisches, jugendlich-modernes, dabei aber anspruchsvolles Design machte ihn überdies zur automobilen Lifestyle-Ikone, die zeigt, dass sich Mobilität, verantwortungsbewusstes Handeln und Lebensfreude nicht ausschließen müssen. Damit begründete der smart fortwo eine eigene Klasse.
Innovativer Fahrspaß mit dem smart fortwo electric drive
Mit dem neuen smart fortwo electric drive, der seit November 2009 vom Band läuft, folgt die Marke konsequent einem sehr anspruchsvollen Ziel: Die Produktion eines ausgereiften, attraktiven Stadtwagens, der lokal keinerlei Abgase freisetzt – Stichwort: Null-Emission. Emissionsfreies Fahren unter den harten Alltagsbedingungen des Großstadtverkehrs hat smart bereits 2007 in London begonnen. Seither waren dort 100 smart fortwo electric drive der ersten Generation im realitätsnahen Kundenbetrieb. Das Feedback aus der britischen Hauptstadt ist sehr positiv und bestätigt den hohen
Reifegrad dieses Fahrzeugkonzepts.
2008 stellte smart die zweite Generation des smart fortwo electric drive mit einem weiterentwickelten Elektroantrieb vor, der mit einer innovativen Lithiumionenbatterie fährt. Gegenüber anderen Batteriearten bietet die Lithiumionen-Technik entscheidende Vorteile, darunter höhere Leistung, kürzere Ladezeiten, längere Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit. Dazu Marc Langenbrinck: „Der smart fortwo electric drive der zweiten Generation basiert auf einem erfolgreichen und anerkannten Fahrzeugkonzept mit Kultcharak­ter und von Haus aus umweltschonenden Eigenschaften. Sein innovativer batterieelektrischer Antrieb macht ihn zum idealen Automobil für die Stadt: agil, sparsam und klimafreundlich. Lokal emissionsfreies Fahren im urbanen Umfeld wird damit Realität. Das ist gleichbedeutend mit individuellem Fahrspaß ohne Verzicht.“
Elektrischer Antrieb bereits im ersten Konzept berücksichtigt
Der smart fortwo electric drive ist ein smart fortwo ohne jegliche Kompromisse bezüglich Sicherheit, Agilität, Komfort und Raumangebot. Denn bereits in den Anfangsüberlegungen war der elektrische Antrieb Teil des smart Konzepts. Die spätere Integration der für elektrischen Antrieb notwendigen Komponenten wurde bereits frühzeitig durchdacht. So findet beispielsweise die Batterie im Unterboden zwischen den Achsen ihren Platz; bei anderen smart Modellen befindet sich dort der Tank. Deshalb ist der Elektroantrieb im smart fortwo electric drive mit keinerlei räumlichen Einschränkungen verbunden; Innen- und Kofferraum sind genauso groß wie bei einem smart fortwo mit Verbrennungsmotor.
Kraftvoller Antrieb
Im Heck des neuen smart fortwo electric drive arbeitet ein 30 kW starker Permanentmagnetmotor, der direkt und ohne Verzögerung reagiert. Bereits aus dem Stand stellt er sofort ein kraftvolles Drehmoment von 120 Newtonmetern zur Verfügung. Daraus resultiert ein viel besseres Anfahrvermögen, als die Leistung erwarten lässt. Der smart fortwo electric drive beschleunigt von 0 auf 60 km/h in 6,5 Sekunden – ebenso schnell wie ein Benziner, den er aus dem Stand heraus zunächst einmal hinter sich lässt. „You can beat any-thing at the lights“ (an der Ampel schlägst du alle), gab eine Teilnehmerin am Londoner Großversuch zu Protokoll, nachdem sie ein Jahr Alltagserfahrung mit der ersten Generation des smart fortwo electric drive auf britischen Straßen gesammelt hatte. Die Höchstgeschwindigkeit des smart fortwo
electric drive ist bewusst und stadtgerecht auf 100 km/h begrenzt.
Aufgrund der Leistungscharakteristik des Elektromotors kommt er mit einer einzigen festen Getriebeübersetzung aus. Schalten ist somit überflüssig – ein großer Vorteil im dichten Stadtverkehr. Zum Rückwärtsfahren ändert sich die Drehrichtung des Motors. „Fantastic and easy to drive. You just get in, turn on and go“ (Fantastisch und einfach zu fahren. Du steigst nur ein, schaltest ein und fährst los), erklärten smart fortwo electric drive erfahrene Nutzer aus London.
Die Kraft liefert im smart fortwo electric drive der zweiten Generation eine Lithiumionenbatterie der Fa. Tesla Motors Inc . mit 16,5 kWh elektrischer Energie. Sie lässt sich überall ganz einfach an einer entsprechend abgesicherten 220-Volt-Steckdose aufladen. Eine Batterieladung genügt für bis zu 135 Kilometer Fahrspaß (NEFZ). Für den Stadtverkehr ist diese Reichweite mehr als ausreichend; Untersuchungen haben in Ballungsräumen eine Fahrstrecke von durchschnittlich 30 bis 40 Kilometern pro Tag ergeben. Hierfür dauert der Ladevorgang nur drei Stunden. Bei der im Stadtverkehr üblichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 bis 30 km/h muss der smart fortwo electric drive erst nach vier bis fünf Stunden ununterbrochener Fahrt wieder an die Steckdose. Eine Nacht am Stromnetz reicht in jedem Fall aus, um die Batterie wieder vollständig zu laden.
Generationenunterschiede
Erste Generation
smart fortwo electric drive
Zweite Generation
smart fortwo electric drive
Einsatz in London im Alltag seit 2007
Läuft seit Ende 2009 in Kleinserie vom Band.
Batterie: NaNiCl (Natrium-Nickel-Chlorid), arbeitet bei Temperaturen zwischen 280 und 320 Grad Celsius, muss deshalb beheizt werden und ist zudem isoliert mit einem Gehäuse wie eine Thermoskanne.
Batterie: Lithiumionen, arbeitet bei Normaltemperatur. Die Lithiumionenbatterie ermöglicht einen Kaltstart bis minus 25 Grad Celsius. Mehr nutzbare Energie bei gleicher Größe. Batteriegröße wurde gegenüber dem smart der ersten Generation gleich gewählt. Dafür stieg die Reichweite von 100 km auf 135 km.
Leistung 20 kW
Leistung 20 kW plus Peakleistung 30 kW für etwa 2 Minuten. Die Peakleistung ist mit Kickdown abrufbar.
 
Elektronik optimiert Batteriezustand und Stromverbrauch
Eine spezielle Elektronik sorgt dafür, dass sich die Batterie wohlfühlt. Dieses Batteriemanagementsystem überwacht permanent Spannung, Strom und Temperatur. Erreicht einer dieser Parameter einen vorgegebenen Grenzwert – etwa bei lang anhaltender Bergauffahrt mit andauernd abgerufener Peakleistung (Kickdown) –, so reduziert die Elektronik die Leistung. Das ist allerdings kaum spürbar. Eine Überlastung ist damit aber ausgeschlossen.
Ebenso überwacht die Elektronik den Ladevorgang und steuert die Kapazitätsanzeige. Die Leistungselektronik des Fahrzeugs versorgt über einen DC/DC-Wandler das Bordnetz mit elektrischem Strom aus der Batterie. Außerdem regelt sie beispielsweise auch Heizung und Klimaanlage, um die Batterie so wenig wie möglich damit zu belasten. Clevere Fahrer können ihren smart fortwo electric drive einfach vorklimatisieren, solange das Fahrzeug zu Hause noch aufgeladen wird – der langjährige Traum von der automobilen Standkühlung wird wahr; diese komfortable Möglichkeit bietet kein anderes Automobil.
Umfangreiche Ausstattung
Basis für den neuen smart fortwo electric drive der zweiten Generation ist das smart fortwo coupé/cabrio mit einer hochwertigen Ausstattung. Sie umfasst neben der Klimaanlage mit automatischer Temperaturregelung und Vorklimatisierung unter anderem das smart Radio 9, elektrische Servolenkung, elektrische Fensterheber, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Zweispeichen-Lederlenkrad, Lederschaltknauf sowie 12-Speichen-Leicht-metallräder. Neben der Batterieanzeige zeigt ein Amperemeter den Verbrauch und die durch Rekuperation zurückgewonnene Energie an. Außerdem haben alle smart fortwo electric drive der neuen zweiten Generation grün lackierte Leichtmetallräder, grün lackierte Spiegelkappen, grün lackierte Akzentteile und eine mit grüner Klebefolie beklebte Tridionzelle . Am Heck und im Spiegel dreieck weist zusätzlich die Aufschrift „electric drive“ auf die Sonderstellung des Fahrzeugs hin.
Sehr geringe Kosten
Es gibt in verschiedenen Ländern zahlreiche Faktoren, die Elektromobilität für Kunden attraktiv machen. Eine wichtige Rolle spielen Steuererleichterungen und andere staatliche Fördermaßnahmen: Der Staat Monaco bietet beispielsweise Steuervergünstigungen bis zu 9.000 Euro für jeden Elektroauto-Besitzer. Auch andere Länder haben Förderprogramme für nachhaltige Mobilität aufgelegt. Frankreich gewährt eine sogenannte Super-Umweltprämie von 5.000 Euro für jedes Fahrzeug, das weniger als 60 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt. In Großbritannien gibt es einen Bonus von bis zu 5.ooo GBP, in Belgien 4.540 EUR, in Dänemark fällt die sehr hohe Zulassungssteuer weg und es gibt in Europa noch viele weitere Beispiele. In den USA gibt es einen federal tax benefit von bis zu USD 7.500 und zusätzliche Hilfen je nach Staat oder Stadt. China und Japan haben Förderprämien von umgerechnet 6.500 bzw. 11.000 Euro angekündigt.
Die Wartungskosten sind deutlich niedriger als bei einem smart mit Verbrennungsmotor, da Batterie, Motor und die weiteren antriebselektrischen Komponenten wartungsfrei sind.
smart fortwo electric drive in wichtigen Metropolen in Europa und USA
Seit Ende 2009 wird der smart fortwo electric drive der zweiten Generation an ausgewählte Kunden ausgeliefert. Die Mietdauer beträgt vier Jahre und 60.000 Kilometer. Die ersten Fahrzeuge wurden im Dezember im Rahmen des Projekts
„e-mobility Berlin“ in Kundenhand übergeben. Hier schafft die Daimler AG in Zusammenarbeit mit RWE und mit Unterstützung der Bundesregierung und der Stadt Berlin derzeit optimale Bedingungen für lokal emissionsfreies Fahren mit batterieelektrischen Antrieben. Dazu zählt der Aufbau von Strom-Ladestationen, die eine intelligente Kommunikation zwischen Elektro-Fahrzeug und Stromnetz automatisch ermöglichen, sodass die Batterie aufgeladen werden kann, wenn der Strom am günstigsten ist. Wie erwähnt kann der smart fortwo electric drive aber auch an jeder, wie in Deutschland und anderen Ländern üblich, mit 16 Ampere abgesicherten Haushalts-Schukosteckdose aufgeladen werden.
Weitere Fahrzeuge der neuen Generation des smart fortwo electric drive werden in Hamburg, Paris, Rom, Mailand und Pisa, London und den Midlands, außerdem in Madrid und Zürich sowie in Portugal, Dänemark, Tschechien, Österreich, Belgien und den Niederlanden eingesetzt. Beginn: Im Verlauf des ersten Halbjahres 2010. Im Herbst 2010 startet der smart fortwo electric drive auch in Metropolen der USA und Kanada sowie 2011 in einzelnen asiatischen Ländern.
Ab 2012 wird der smart fortwo electric drive entsprechend der heute schon zu verzeichnenden sehr lebhaften Nachfrage als normaler Bestandteil des smart Angebots in großen Stückzahlen produziert und über das smart Händlernetz vermarktet. Diese dritte Generation wird mit einer neuen Lithiumionenbatterie ausgerüstet, die Daimler zusammen mit Evonik zur Serienreife entwickelt. Die derzeit verwendete Lithiumionenbatterie stammt von Tesla und entspricht dem heutigen Stand der Technik. Für die Eigen-entwicklung werden allerdings weitere Fortschritte angestrebt. Die Unterschiede zwischen beiden Batterien liegen im Wesentlichen im konstruktiven Aufbau. Die Tesla-Batterie besteht aus vielen zylinderförmigen Zellen, die hauseigene Batterie wird aus wenigeren, dafür aber größeren Platteneinheiten zusammengesetzt. Dadurch wird vor allem eine noch höhere Energiedichte (was größeren Energieinhalt für mehr Reichweite ermöglicht) sowie eine noch längere Lebensdauer erreicht.
Mit dem smart fortwo electric drive unterstreicht die Kultmarke ihre Vorreiterrolle auf dem Weg zur attraktiven individuellen Mobilität mit lokaler Null-Emission in Metropolen und Ballungsräumen. Dr. Joachim Schmidt, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars: „Unter dem Strich sehen wir günstige Perspektiven für die Elektromobilität. Während unsere Wettbewerber noch Elektro-Showcars präsentieren, hat smart bereits letztes Jahr ein voll alltagstaugliches Serienmodell auf die Straße gebracht. Damit unterstreichen wir einmal mehr unsere technische Kompetenz und Verantwortung.“
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