Der smart fortwo stellt ein ganz neues, intelligentes Konzept automobiler Individualität dar und zeigt dies durch eine frische, jugendlich-moderne, dabei anspruchsvolle Designsprache. Mit ungewöhnlichen Ideen und ohne Vorbild gestaltet, an dem sich die Designer hätten orientieren können, wurde der Zweisitzer zum optischen Trendsetter in der Klasse der Kleinwagen. Denn die automobile Ikone vereint widersprüchlichste Anforderungen an Funktion, Ästhetik und Sicherheitstechnologie zu etwas ganz Neuem.
Aufgabe der Designer war es von Anfang an, neue Wege zu gehen und dabei die gesellschaftliche Funktion als Zielvorgabe zu integrieren: die Ölkrisen Anfang der Siebziger- und der Achtzigerjahre als erste Vorboten knapper werdender Ressourcen, der Erfolg des Automobils und damit verbunden die Zunahme des Individualverkehrs, die fortschreitende Umweltbelastung, die Parkraumnot in den Städten.
Dabei sollten konventionelle Sehgewohnheiten mit positiver Neugier zusammengeführt werden. Das Konzept des extrem kurzen Zweisitzers sollte die Menschen allein durch seine Form sympathisch berühren, ohne es an Ernsthaftigkeit fehlen zu lassen.
Anregungen holten sich die Stilisten aus dem Alltag: von der Mode über moderne Architektur und Möbel bis zur Verwendung von Materialien und ihrer unterschied-lichen Kombination.
Sicherheitszelle und Body Panels setzen selbstbewusste Akzente
Das Ergebnis ist ein mutiges Design, das selbstbewusst konstruktive Elemente wie die tridion-Sicherheitszelle zum signifikanten Bestandteil der Automobil- gestaltung macht. Sie kommuniziert klar und deutlich die Funktion der Geborgenheit. Eindeutiger lässt sich die Grundregel des Designs, dass die Form der Funktion zu folgen hat, nicht anwenden.
Ein weiteres Merkmal ist der erstmals konsequent in Serie umgesetzte Materialmix aus hartem Kern (tridion) und flexibler, alltagsfreundlicher Schale mit thermoplastischen Body Panels. Damit setzt smart ganz eigene Akzente.
Ein intelligentes Auto mit Seele und sympathischer Ausstrahlung
Klarheit und Modernität prägen die Form. Der smart fortwo steht satt auf der Straße, wirkt athletisch. Diesen Eindruck unterstreichen beispielsweise die breite Spur sowie die breite Standardbereifung. Die Heckpartie wird durch die horizontale Linienführung optisch in die Breite gezogen und lässt den smart fortwo noch satter auf der Straße stehen. Dabei nimmt der waagerechte Türgriff geschickt die Schulterlinie kurz unter der Fensterkante auf. Sie mündet im vorderen Kotflügel und in den Projektionsscheinwerfern, die in dieser Fahrzeug-klasse einmalig sind. Sie geben dem smart fortwo ein technisches und erwachsenes Gesicht. Zusätzlich sind die Blinker in die Scheinwerfer integriert.
Die Heckscheibe ist leicht geneigt und lässt den smart fortwo sportlich und elegant wirken. Vier Rückleuchten bilden den Abschluss des smart fortwo. Die Heckscheibe reicht fast über die gesamte Breite und wird außen eingerahmt von zwei schwarzen, hochglänzenden Panels.
Konkurrenzlos bei Kleinwagen ist das sehr leichte, zugleich jedoch hochfeste Panoramadach aus Polycarbonat (außer bei der Ausstattungslinie pure). Ebenso weltweit einmalig ist das elektrische Verdeck der Cabrio-Version: Es lässt sich vollautomatisch und stufenlos in jede gewünschte Position bringen. Dazu muss der smart fortwo nicht einmal anhalten, öffnen oder schließen ist bei jeder
Fahrgeschwindigkeit möglich. Auch der hintere Teil des Verdecks lässt sich
auf Knopfdruck in die untere Endposition ablegen und zum Schließen wieder hochfahren. Ein Beleg für den außergewöhnlichen Komfort des kleinen, offenen Zweisitzers. Den vollen Cabriogenuss erreicht, wer zusätzlich die seitlichen Dachholme entfernt. Sie lassen sich ganz einfach herausnehmen und problemlos in einem speziellen Fach in der Heckklappe verstauen.
Optische Leichtigkeit im Interieur
Das Interieur zeigt neue Linien und demonstriert ungewohnte Denkansätze. Die Instrumententafel läuft gerade durch und wird links und rechts von zwei Bügeln eingefasst, welche die Struktur der tridion-Sicherheitszelle optisch aufnehmen und den oberen und unteren Flügel der Instrumententafel halten. Der untere Flügel ist weich hinterschäumt und dient damit auch als Kneepad im Falle eines Crashs. Die schwebende Anordnung der Instrumententafel vermittelt Leichtigkeit und macht den Innenraum des smart fortwo einzigartig. Elemente, wie die aufgesetzten Lüfterdüsen und die Zusatzinstrumente Drehzahlmesser und Zeituhr, gaben schon dem Vorgänger eine unverwechselbare Note.
Durch das Zwei- oder sportliche Dreispeichen-Lenkrad blickt der Fahrer auf den zentralen Tacho und ein großes Display. In zentraler Position auf der Mittelkonsole, und damit ergonomisch günstig, ist die Bedieneinheit für Heizung, Klima und Lüftung zusammengefasst, eingerahmt von zwei weiteren Lüfterdüsen.
Unterhalb des Heizungs-/Klimabediengeräts ist die große Audio-Einheit platziert. Zur Auswahl stehen ein CD-Radio und eines mit Sechsfach-CD-Wechsler, beide MP3-fähig. Große Tasten und ein übersichtliches Layout machen die Bedienung zum Kinderspiel. Darüber hinaus ist ein Soundsystem mit Subwoofer und MP3-Anschluss erhältlich, als Zubehör zusätzlich auch ein portables Navigationssystem mit integrierter Freisprechfunktion und Fahrzeughalterung.
Die Sicherheits-Integralsitze sind gut konturiert und bieten angenehmen Seitenhalt. Die Bezüge sind hochwertig – Leder ist als Sonderausstattung lieferbar. Selbst längere Gegenstände finden Platz: Die Beifahrersitzlehne lässt sich mittels Hebels an der Innenseite sowohl in ihrer Neigung verstellen als auch nach vorn in die Waagerechte klappen.
Aufgenommen ins Museum of Modern Art in New York
Dass der smart fortwo mit einzigartigem Charakter trotz seiner Jugend bereits zu den automobilen Klassikern gezählt werden muss, ist unstrittig. Denn als einziges Fahrzeug fand ein smart fortwo noch zur Zeit seiner Serienfertigung bereits im Jahr 2002 als „Design-Zeitzeichen für die letzte Dekade des vergangenen Jahrtausends“ Eingang in die ständige Sammlung des weltberühmten Museum of Modern Art in New York.