Vor zehn Jahren kam eines der ungewöhnlichsten Serienfahrzeuge auf den Markt. Es war neu und aufregend anders als herkömmliche Autos – das smart city coupé, das heute smart fortwo heißt. Es präsentierte sich als reiner Zweisitzer und extrem kompaktes Fahrzeug, das mit nur wenig mehr als zweieinhalb Meter Länge auch quer in Parklücken passte, und begründete eine eigene Klasse. Dennoch gelangten mit ihm zwei Personen und ihr Gepäck bei hohem Komfort und höchster Sicherheit ans Ziel. Außerdem glänzte es mit geringem Kraftstoffverbrauch bei minimalem Kohlendioxid-Ausstoß. Damit nahm es bereits damals auf einzigartige Weise viele Antworten auf Fragen der individuellen Mobilität vorweg, die sich heute drängend stellen. Nach zehn Jahren Bauzeit steht fest: Die Idee hat sich durchgesetzt. Der smart fortwo ist dank technischer Neuerungen und einem Design, das Funktionalität mit Lebensfreude verbindet, zum Kultauto geworden.
Nach nunmehr zehn Jahren auf dem Markt kann der smart fortwo eine beeindruckende Bilanz aufweisen. Seit Einführung des ersten Modells 1998 wurden mehr als 1 000 000 Exemplare des Zweisitzers produziert. Nachdem der smart fortwo zunächst nur in Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern angeboten wurde, ist er heute in 37 Ländern der Erde erhältlich – seit Januar 2008 auch in den USA. Ab Mitte 2009 wird der smart fortwo in China zu haben sein, denn d as Auto ist wie maßgeschneidert für die zunehmende Anzahl von lifestyleorientierten Kleinwagenkunden in einem Land mit zahlreichen Millionenstädten. Auch in China wünschen sich modebewusste junge Menschen für ihre flexible urbane Lebensart ein agiles, trendiges Fahrzeug, um sich von anderen zu differenzieren.
Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von
Mercedes-Benz Cars: „In China beobachten wir inzwischen ein immer stärkeres Interesse der Kunden an unserem hochwertigen und gleichzeitig verbrauchsarmen smart fortwo. Ich bin sicher, dass er durch sein einzigartiges Konzept binnen kurzer Zeit viele weltoffene Kunden in den Großstädten Chinas begeistern wird. Denn der fortwo überzeugt nicht nur durch seine beispielhafte Sicherheits-ausstattung, das smart-typische Design, sondern natürlich auch durch höchste Qualität und Zuverlässigkeit.“
Die zweite Generation setzt die Erfolgsstory fort
Der smart fortwo ist seit Frühjahr 2007 in der zweiten Fahrzeuggeneration auf dem Markt. Er steht klar in der Tradition seines Vorgängers und schreibt die faszinierende smart Geschichte fort. Weiterhin stehen die Kernwerte der Marke wie Innovation, Funktionalität und Lebensfreude im Mittelpunkt des Autos, das für viele smart Fahrer eine Art automobile Unabhängigkeitserklärung darstellt.
Anders Sundt Jensen, verantwortlich für die Marke smart: „Der neue fortwo ist noch komfortabler, agiler, sicherer und umweltfreundlicher als sein erfolgreicher Vorgänger es bereits war. Dabei überzeugt der neue fortwo unsere smart-begeisterten Kunden nicht nur als lifestyleorientiertes Fahrzeug, sondern auch durch seine einzigartige Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.“
Optischer Trendsetter mit neuen Ideen
Der smart fortwo ist ein ganz neues, intelligentes Konzept automobiler Individualität und zeigt dies auch formal durch eine frische, jugendlich-moderne, dabei aber anspruchsvolle Designsprache. Mit ungewöhnlichen Ideen und ohne automobile Vorbilder gestaltet, an denen sich die Designer hätten orientieren können, wurde der Zweisitzer zum optischen Trendsetter und hat damit eine eigene Klasse gegründet. Der smart wurde so in den letzten zehn Jahren zu einer automobilen Ikone und vereint die verschiedensten Anforderungen an Funktion, Ästhetik und Sicherheitstechnologie zu etwas ganz Neuem.
Das Ergebnis ist ein mutiges Design, das selbstbewusst konstruktive Elemente wie die tridion-Sicherheitszelle zum signifikanten Bestandteil der Formgestaltung macht. Eindeutiger lässt sich die Grundregel des Designs – dass die Form der Funktion zu folgen hat – nicht anwenden.
Ein weiteres Merkmal ist der erstmals konsequent in Serie umgesetzte Materialmix aus hartem Kern (tridion) und flexibler, alltagsfreundlicher Schale mit thermoplastischen Bodypanels. So setzte smart ganz eigene Akzente und wirkt allein durch seine Form sympathisch, ohne es an Ernsthaftigkeit fehlen zu lassen.
Sicherheit – harte Schale für die Insassen
Der smart fortwo gilt als Trendsetter bei der Sicherheitsausstattung von Kleinwagen. Nach dem Prinzip einer harten Nussschale schützt seine tridion-Sicherheitszelle die Insassen. Damit erfüllt der smart fortwo die extrem strengen Standards von Mercedes-Benz Cars. Er entspricht außerdem den Vorgaben von Euro-NCAP und den amerikanischen Crashbestimmungen.
Zur Grundausstattung des smart fortwo gehören serienmäßig Fullsize-Airbags für Fahrer und Beifahrer sowie Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Optional erhältlich sind Head-Thorax-Seitenairbags. Ebenfalls serienmäßig ist esp®, das in vielen anderen Kleinwagen nicht einmal gegen Aufpreis zu haben ist. Integriert ins esp® sind ein Anfahrassistent und das Antiblockiersystem abs. Ein hydraulischer Bremsassistent gehört ebenfalls zum Serienumfang.
Komfortables Schalten serienmäßig
Der smart fortwo ist serienmäßig mit einem automatisierten manuellen Fünfganggetriebe (softip) ausgestattet. Das bedeutet: Es gibt kein Kupplungspedal. Zum Hochschalten muss der Schalthebel auf der Mittelkonsole kurz nach vorne gedrückt werden, wird er nach hinten gezogen, wechselt das Getriebe in einen niedrigeren Gang. Die Version passion verfügt serienmäßig über das automatische Schaltprogramm softouch, das auf Knopfdruck am Schaltknauf von der manuellen Schaltfunktion (softip) auf ein automatisches Schaltprogramm (softouch) umschaltet. Auf Wunsch kann der Kunde auch optional über Schaltwippen am Lenkrad schalten.
smart bietet mit Diesel-Variante aktuellen CO2-Champion
Im Heck des smart fortwo arbeiten modernste, kompakte Dreizylinder-Benzinmotoren mit einem Hubraum von 999 Kubikzentimetern. Zur Auswahl stehen in Westeuropa derzeit zwei Varianten mit Saugmotor und mhd-(micro hybrid drive)- Technologie, mit 45 bzw. 52 kW (61 bzw. 71 PS) sowie ein aufgeladener Turbomotor mit 62 kW (84 PS). Ein Dreizylinder-Turbomotor ist auch Herzstück des smart fortwo BRABUS mit 72 kW (98 PS).
Darüber hinaus hat die Marke mit der Dieselvariante smart fortwo cdi den weltweiten CO2-Champion im Angebot. Der 33 kW/45 PS starke Zweisitzer verbraucht durchschnittlich 3,3 Liter pro 100 Kilometer (NEFZ) und kommt so ohne Tankstopp rund 1000 Kilometer weit. Dies wurde bei einer von der italienischen Automobilzeitschrift „Quattroruote“ durchgeführten Verbrauchsfahrt über
1000 km zwischen Rom und Salzburg bestätigt. Mit 88 Gramm pro Kilometer hat er die weltweit niedrigsten CO2-Emissionen!
Um die CO2-Emissionen mit Benzinmotor weiter zu vermindern, bietet smart seit Herbst 2007 in Europa außerdem den smart fortwo mhd (micro hybrid drive) auch mit intelligentem Start-Stopp-System für das 52 kW/71 PS-Benzinmodell an. Es stellt den Motor automatisch ab, sobald eine Geschwindigkeit von 8 km/h unterschritten und die Bremse betätigt wird. Nimmt der Fahrer den Fuß von der Bremse, startet der Motor wieder. Der Normverbrauch verringert sich damit von 4,7 Litern pro 100 Kilometer um etwa 0,4 Liter auf rund 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß sinkt von 112 Gramm auf 103 Gramm pro Kilometer.
Ab Oktober 2008 erhalten sowohl der smart fortwo mit 52 kW/71 PS als auch die Benzinausführung mit 45 kW/61 PS das intelligente und komfortable Start-Stopp-System serienmäßig.
Ende 2007 hat smart zudem in London ein Pilotprojekt mit dem smart fortwo
electric drive gestartet. Gemeinsam mit ausgewählten Kunden testet smart dort 100 Fahrzeuge mit Elektroantrieb, um Erfahrungen aus einem realen Fahrzeugeinsatz zu sammeln. Denn Elektroantriebe sind besonders leise, hoch effizient und lokal emissionsfrei. Als Null-Emissions-Automobil genießt der smart fortwo electric drive Steuervorteile und ist von lokalen Restriktionen befreit – wie zum Beispiel von der Congestion Charge (Citymaut) in der englischen Hauptstadt. Das macht ihn vor allem in urbanen Ballungszentren zur interessanten und umwelt-freundlichen Alternative. Für die Serie ist ein elektrisch angetriebener smart noch in der aktuellen Generation als Batteriefahrzeug mit Lithium-Ionen-Technik für 2010 geplant. Gegenüber anderen Batteriearten bietet die Lithium-Ionen-Technik entscheidende Vorteile, darunter sehr kompakte Abmessungen, eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit, eine lange Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit.
Ausgezeichnet für Klimafreundlichkeit und Sparsamkeit
Der Umweltschutz ist als fester Bestandteil in alle Tätigkeitsfelder der Marke smart integriert. Dies betrifft nicht nur die Produktionsstätte in Hambach. Dies gilt auch für den smart fortwo selbst: von der Entwicklung und Produktion des Fahrzeugs bis zur Nutzung und seiner späteren Wiederverwertung. Die Spitzenstellung des smart fortwo in Sachen Umweltfreundlichkeit hat das international renommierte Umwelt-Institut „Öko-Trend“ anerkannt und ihm das begehrte Auto-Umwelt-Zertifikat verliehen. Darüber hinaus wurde der smart fortwo mit dem ÖkoGlobe eines der großen Versicherer Deutschlands ausgezeichnet.
Zusätzlich haben mehrere renommierte Fachzeitschriften dem innnovativen Zweisitzer beispiellose Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit attestiert. Sie kamen einhellig und unabhängig voneinander zu dem Ergebnis: Keiner fährt preiswerter.
Produktion – europäisches Musterwerk in Hambach
Der smart fortwo entsteht in einem eigens für ihn errichteten Werk im französischen Hambach – ein deutliches Bekenntnis zum Standort Europa.
Das smart Werk, auch smartville genannt, nahm 1997 seine Produktion auf. Systempartner, die auf dem Gelände angesiedelt sind, liefern zum Teil vorgefertigte Module direkt an das Montageband. Teilweise bauen sie ihre vorgefertigten Baugruppen selbst in den smart ein. Der Transport- und Logistikaufwand wurde so auf ein Minimum reduziert. Flexibilität, just in time und minimale Lieferfristen auf allen Ebenen zählen zu den Faktoren, die bis heute beispielhaft sind. Dadurch kann der smart fortwo hier in nur etwa drei Stunden montiert werden.
Erfolgsgeschichte – zehn Jahre smart fortwo
Bereits zu Beginn der 70er-Jahre hatten sich die Entwickler von Mercedes-Benz mit dem „Auto der Zukunft“ beschäftigt und neue, revolutionäre Wege angedacht, die schließlich zum Konzept eines superkompakten Automobils mit zweieinhalb Meter Länge führten. Einige Zeit verging, bis das wegweisende Sicherheits-konzept entwickelt war, das es erlaubte, Mercedes-typisch hohe Sicherheit in einem extrem kurzen Automobil zu verwirklichen.
1989 erklärte Nicolas G. Hayek, der Erfinder der Swatch-Uhr, dass er ein kleines Stadtauto auf den Markt bringen wolle. Um diese Idee erfolgreich umzusetzen, wandte sich Hayek an Mercedes-Benz als erfahrenen Partner. Beide zusammen gründeten die Micro Compact Car AG mit Sitz im schweizerischen Biel.
Schließlich feierte das smart city coupé 1997 seine Weltpremiere auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Produktion und Verkauf liefen 1998 an. Im selben Jahr wurde smart eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Daimler-Benz AG (heute Daimler AG).
Weitere Modelle und Baureihen
In den folgenden Jahren brachte die Marke smart die Sportwagen smart roadster und smart roadster coupé (2003) sowie den viersitzigen smart forfour (2004) auf den Markt. Nach der Entscheidung, Ende 2005 die Produktion des smart roadster und Mitte 2006 die des smart forfour einzustellen, konzentriert sich smart vollständig auf den smart fortwo.
Ihre Kreativkraft bewies die innovative Automobilmarke immer wieder mit besonderen Fahrzeugmodellen. Dazu zählen unter anderem 2002 der smart crossblade, der auf Türen, Dach und Windschutzscheibe verzichtete, oder 2005 der Showcar smart crosstown mit einem zukunftsweisenden Hybridantrieb.
Zehn Jahre, nachdem die ersten Vorserienfahrzeuge vom Band gerollt sind, kam 2007 der neue smart fortwo auf den Markt, der auf den Stärken des visionären Klassikers aufbaut und seine Tugenden weiter profiliert.
Bereits heute ein Klassiker
Dass der smart fortwo mit einzigartigem Charakter trotz seiner Jugend bereits zu den automobilen Klassikern gezählt werden muss, ist unstrittig. Denn als einziges Fahrzeug fand ein smart fortwo noch zur Zeit seiner Serienfertigung bereits im Jahr 2002 als „Design-Zeitzeichen für die letzte Dekade des vergangenen Jahrtausends“ Eingang in die ständige Sammlung des weltberühmten Museum of Modern Art in New York.