Pressemappe: Die CL-Klasse von Mercedes-Benz
Stuttgart
01.07.2010
Die Baureihe C 215 (1999 bis 2006)
  • Das große Coupé mit Vieraugen-Gesicht
  • Weltpremiere der Active Body Control (ABC)
  • Zahlreiche AMG-Versionen bereichern das Angebot
Auf dem Genfer Automobilsalon im März 1999 feiert die Mercedes-Benz Baureihe
C 215 zunächst mit dem Typ CL 500 ihre Weltpremiere. Der Verkauf in Europa und Japan startet im Herbst 1999. Ab Anfang 2000 gesellt sich dann der Typ CL 600 mit Zwölfzylinder-Motor hinzu.
Wenn Sie nach einer Fahrt mit dem CL-Coupé wieder festen Boden unter den Füßen spüren, ist es, als seien Sie aus einem schönen Traum erwacht. Suchen Sie sich einen festen Punkt, etwas, das Ihnen Orientierung gibt. Sie werden es brauchen. Denn gerade sind Sie aus einer anderen Welt zurückgekehrt. Aus der Welt der CL-Coupés.“ So bringt der CL-Prospekt des Jahres 1999 das Wesen des großen Coupés auf den Punkt.
Die Baureihe C 215 blickt mit vier Augen in die Welt. Das markentypische, formal neu interpretierte Schweinwerfergesicht, die langgestreckte Silhouette und die bogenförmige Dachlinie unterstreichen die Dynamik des Zweitürers und verleihen ihm einen außergewöhnlichen und solitären Charakter.
Umfangreiche Sicherheitsausstattung
Zur Serienausstattung des neuen großen Coupés gehören beispielsweise ein umfangreiches Sicherheitspaket mit Front- und Side-Bags an den Vordersitzen sowie Window-Bags, weiterhin das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®, die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR, das Anti-Blockier-System ABS, der Brems-Assistent BAS, neuartige Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Reinigungsanlage und das PARKTRONIC-System. Multifunktionslenkrad, verstellbare Lenksäule, Fünfgang-Automatik mit Tipp-Schaltung, der TEMPOMAT mit dem variablen Geschwindigkeitsregler SPEEDTRONIC, Klimatisierungsautomatik mit Aktivkohlefilter, elektrisch verstellbare Ledersitze mit Memory, Radio Mercedes-Benz Audio 30, Leder auch an Instrumententafel und Türen sowie edle Zierhölzer unterstreichen die Spitzenstellung dieses Coupés.
Auf Wunsch gibt es beispielsweise ein elektronisches Kontrollsystem für den Reifenluftdruck, das dynamische Navigationssystem DynAPS, das chipkartengesteuerte Fahrberechtigungssystem Keyless-Go und eine aktive Sitzbelüftung. Beim Topmodell CL 600 betonen zusätzlich das Bedien- und Anzeigesystem COMAND, Telefon, Bose Soundsystem, Polsterung in exklusivem Nappaleder sowie Säulenverkleidungen und Dachhimmel aus weichem Alcantara die besondere Klasse dieses Automobils.
Serienmäßig kommt im großen Mercedes-Coupé eine Innovation zum Einsatz, die zum Zeitpunkt der Präsentation weltweit kein anderes Automobil hat – das neuartige Federungssystem Active Body Control ABC, das ein bislang unerreichtes Optimum von Sportlichkeit und Komfort darstellt. Auf Basis von Sensorsignalen und mit Hilfe spezieller Hydraulikzylinder an den Achsen kompensiert ABC Wank- und Nickbewegungen der Karosserie beim Anfahren, bei Kurvenfahrt oder beim Bremsen fast vollständig. „Am Steuer des CL haben Sie das Gefühl, zwei Wagen gleichzeitig zu fahren: einen Sportwagen und eine Luxuslimousine“, fasst der CL-Prospekt des Jahres 1999 die Vorteile des Systems zusammen.
Kraft und Komfort im Überfluss: Neuer Zwölfzylindermotor
Zum kraftvollen Auftritt des CL passen die Motoren, die Mercedes-Benz für das Coupé anbietet: Das Topmodell vom Typ CL 600 hat einen neuentwickelten laufruhigen Zwölfzylindermotor, der 270 kW mobilisiert und ein Drehmoment von
530 Newtonmetern bietet. Leichtbau, Dreiventil-Technik, Doppelzündung mit Wechselspannungs-Zündsystem und Ionenstrom-Diagnose, automatische Zylinderabschaltung (sie reduziert den Kraftstoffverbrauch im Teillastbereich), sechs Katalysatoren und acht Lambdasonden sind nur einige Beispiele für die aufwändige technische Ausstattung dieses hochmodernen Aggregats. Der Typ CL 500 ist mit einem 225 kW starken V8-Motor ausgestattet. Die automatische Zylinderabschaltung ist für ihn auf Wunsch lieferbar.
Vorbildliche Aerodynamik (Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,28), konsequenter Leichtbau und eine neue Maßkonzeption sind weitere Kennzeichen des
Mercedes-Benz CL. Ein modernes Hybrid-Konzept, das den Einsatz verschiedener Leichtbau-Werkstoffe wie Aluminium, Magnesium, Stahl und Kunststoff ermöglicht, bringt im Vergleich zum Vorgänger eine Gewichtsersparnis von bis zu 340 Kilogramm.
Ein besonderes Stück ist der CL 55 AMG „F1 Limited Edition“, der ab Herbst 2000 in einer auf 55 Stück limitierten Zahl mit betont exklusiver Ausstattung gebaut wird. Er kostet stolze 330 000 DM (umgerechnet rund 168 500 Euro). Pate ist das CL 55 AMG Safety Car, das in der Formel 1 für Sicherheit sorgt. Das Kleinserienpendant ist weltweit das erste Auto mit Straßenzulassung mit einer besonders leistungsfähigen Bremsanlage mit innenbelüfteten Bremsscheiben aus faserverstärkter Keramik. Sie sprechen sensibel an, sind äußerst temperaturbeständig, dauerbelastbar und haben eine längere Lebensdauer. Bei einer Vollbremsung aus Höchstgeschwindigkeit wird eine Bremsleistung von rund 1475 kW erbracht.
Für den Antrieb des Typ CL 55 AMG „F1 Limited Edition“ sorgt ein 5,5 Liter großer V8-Motor mit 265 kW. Der Innenraum bietet unter anderem Vordersitze in betont sportlicher Ausprägung mit optimierter Seitenführung, ein AMG-Sportlenkrad mit perforiertem Lederbezug, Zierblenden aus Karbonfasern – und einen „F1 Limited Edition“-Schriftzug auf der Mittelkonsole mit fortlaufender Nummerierung.
Der CL 63 AMG ist seit der IAA 2001 in Frankfurt das neue Spitzenmodell der Baureihe. Die Zahl 63 erinnert Kenner der Marke an den legendären Mercedes-Benz
300 SEL 6.3. Der aufwändig bearbeitete Motor im Typ CL 63 AMG leistet 326 kW.
Weltexklusiv: Naturstein-Zierteile
Erstmals in einem Auto kann der Käufer eines CL der Baureihe C 215 ab Frühjahr 2001 übrigens Naturstein-Zierteile für den Innenraum ordern. In einem patentgeschützten Spezialverfahren werden zunächst hauchdünne Granitscheiben hergestellt (0,6 bis 0,8 Millimeter dick), die dann speziell geformt und auf Mittelkonsole, Türinnenverkleidungen, Lenkradkranz und Schalthebel aufgebracht werden. Die exklusiven Zierteile sind im Rahmen des individualisierten designo-Programms erhältlich.
Im Jahr 2002 bringt eine Modellpflege den großen Coupés eine geänderte Frontpartie in moderner Klarglas-Optik sowie überarbeitete Frontstoßfänger. Die Außenspiegelgehäuse enthalten nun eine Umfeldbeleuchtung, die sich automatisch beim Öffnen der Türen oder beim Betätigen der Zentralverriegelung mittels Fernbedienung einschaltet und den Boden neben dem Fahrzeug beleuchtet. Auch die Heckpartie wird dezent überarbeitet.
V12-Motor mit Biturbo-Aufladung
Im Jahr 2002 erhält der V12-Motor des Typ CL 600 eine Biturbo-Aufladung und flankierende Maßnahmen, die ihn auf 368 kW erstarken lassen. Er stellt bei einem Ladedruck von 1 bar ab 1800/min ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmeter bereit – das sind 36 Prozent mehr Leistung und ein sogar um 51 Prozent höheres Drehmoment als beim bisherigen Zwölfzylinder. Damit erreicht das Fahrzeug die
100 km/h-Marke aus dem Stand in 4,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Trotz seiner eindrucksvollen Eckdaten entspricht der Motor den Abgasvorschriften nach der europäischen Norm Euro 4, die erst im Jahr 2005 in Kraft tritt.
Im CL 55 AMG arbeitet vom Herbst 2002 an der von Mercedes-AMG entwickelte
V8-Kompressormotor mit 5,5 Liter Hubraum. Er leistet wie der Zwölfzylinder 368 kW, hat jedoch eine deutlich sportlichere Charakteristik. Ein Fünfgang-Automatikgetriebe mit Schalteinrichtung im Lenkrad unterstreicht das dynamische Fahrerlebnis.
Abgesehen von Retuschen bleibt der CL 500 unverändert im Programm. Für alle Varianten ist die Active Body Control ABC überarbeitet: Nun wird zusätzlich das aktuelle Gesamtgewicht des Fahrzeugs ermittelt und in die Berechnung der aktiven Fahrwerksregelung einbezogen. Damit wird das Fahrverhalten weitgehend unabhängig von der Beladung.
Im Rahmen der Modellpflege wird die Sicherheitsausstattung noch ausgefeilter, unter anderem mit sogenannten Up-Front-Sensoren im Vorbau der Karosserie, die beim Crash frühzeitig die Aufprallschwere erkennen und damit den Beifahrer-Airbag situationsbedingt in zwei Stufen steuern. Überdies werden die Gurtstraffer dank der Sensoren noch früher aktiviert. Neu ist auch die automatische zweistufige Gewichtsklassifizierung des Beifahrers mit Hilfe einer Spezialfolie im Sitzpolster. So wird der rechte Airbag nicht nur nach der Unfallschwere, sondern auch entsprechend des Mitfahrergewichts zweistufig aktiviert.
Die Leistungsgrenze wird 2003 noch einmal nach oben gerückt – mit dem CL 65 AMG, der 450 kW mobilisiert und zwischen 2000/min und 4000/min ein Drehmoment von 1000 Newtonmetern bereitstellt.
Das alles klingt nach einem perfekten Auto – und die Baureihe C 215 nähert sich dem Ideal sicherlich an. Doch es gibt immer Raum für Verbesserungen, und die lassen im Juni 2006 die vollkommen neu entwickelte Baureihe C 216 auftreten. Bis 2006 werden 47 984 Coupés der Baureihe C 215 verkauft.
Die Baureihe 215 in der Presse
Auto, Motor und Sport, Deutschland, Heft 23/1999, über den Mercedes-Benz
CL 600: „Die besondere Faszination des CL 600 liegt in der einzigartigen Mühelosigkeit des Fahrens, und da passt auch der neue, 5,8 Liter große V12-Motor bestens in Bild. Die Gelassenheit, mit der seine 367 PS umgehend, aber höchst diskret praktisch jeden Tempowunsch erfüllen, ist zutiefst beeindruckend und beantwortet nebenbei die Frage nach der Existenzberechtigung eines solchen Triebwerks. Lob verdient aber auch die Fünfgangautomatik, die mit dem V12 in seltener Perfektion zusammenspielt.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutschland, 5. Oktober 1999, über den
Mercedes-Benz CL 600: „Der neue CL, ein stattlicher Viersitzer, ist mit seinem Vier-Augen-Gesicht, der von den Scheinwerfern ausgehenden Modellierung der Motorhaube, dem stark gerundeten Pavillon, der nach hinten deutlich steigenden Seitenlinie und der spoilerartig vorspringenden Abschlusskante des Kofferraums über den dreieckigen Heckleuchten gewiss ein Höhepunkt in der Design-Geschichte der Marke. Er wirkt nicht nur leichter und dynamischer als sein Vorgänger, er ist es auch.“
Road & Track, USA, November 2000, über den Mercedes-Benz CL 55 AMG: „Das Vorankommen mit dem CL 55 war mühelos und gelassen, selbst bei Autobahngeschwindigkeit (wo man im Grunde genommen verpflichtet ist, auf der Schnellspur zu bleiben und ein gutes
AMG-Beispiel abzugeben)
.“
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Birgit
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