Individuell und stilvoll: Coupés von Mercedes-Benz
Stuttgart
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01.03.2011
Individuell und stilvoll: Coupés von Mercedes-Benz
  • Coupés sind das klare Statement eines Lebensstils, der von Schönheit und Eleganz geprägt ist
  • Mercedes-Benz Coupés sind schon zu Lebzeiten Klassiker
Stuttgart – Das Coupé ist eine exklusive Karosserieform. Das war schon zu Kutschenzeiten so: Zwei Plätze in der komfortablen Kabine, die vermeintlich ohne Vorder­wagen wie ein abgeschnittener (französisch: „coupé“) Viersitzer aussah, mit dem Kutscher vorne auf dem offenen Bock – wer sich in so einem Wagen chauffieren ließ, der bewies Stil und einen Sinn fürs Individuelle.
„Coupés von Mercedes-Benz verkörpern seit jeher Eleganz auf vier Rädern“, sagt Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Classic. „Ob heute, vor vierzig oder vor einhundert Jahren – unsere Coupés sind die Legenden der jeweiligen Epochen.“
Die frühen Automobile nehmen starke Anleihen an verschiedenen Kutschenformen. Das Coupé behält seine Fokussierung vornehmlich auf zwei Personen, die stilvoll reisen. Und weil die Fortbewegung im geschlossenen Zweisitzer eine exquisite Form des Reisens ist, bestechen Coupés sehr oft durch außergewöhnliche Formen. Bis heute markiert es eine exklusive Form der Beförderung.
Die Mercedes-Benz Geschichte bietet Coupés in verschiedenen Ausprägungen. Das Benz Coupé aus dem Jahr 1895 und das Daimler Coupé von 1897 können ihre Verwandtschaft zu Pferdekutschen nicht leugnen. Sie begründen zwei Linien automobiler Coupé-Tradition: Das Daimler Coupé von 1897, das neben dem geschlosse­nen zweisitzigen Fahrgastraum einen aus dem Kutschenbau bekannten offenen Kutschbock hat, gilt als Urahn der sogenannten Stadt-Coupés, die bis in die 1930er-Jahre üblich sind und ebenfalls einen offenen Fahrerplatz bieten. Das Benz-Coupé von 1895 ist als Zweisitzer ein Fahrzeug für den selbst fahrenden „Herrenfahrer“. Damit wird es zum ideellen Vorläufer der seit den 1930er-Jahren zunehmend beliebten innen gelenkten Coupés mit zwei oder vier Sitzen.
In der automobilen Frühzeit sind geschlossene Fahrzeuge wie Limousinen und Coupés allerdings eher eine Ausnahmeerscheinung. Bis in die 1930er-Jahre hinein setzen Hersteller und Käufer gerade bei den exklusiveren Modellen auf offene Varianten. Erst in dieser Zeit etabliert sich das Coupé als exklusive, aber auch stilprägende Karosserieform für Automobile – für zwei oder vier Reisende.
Fließende Seitenlinien verleihen Dynamik
Der Coupé-Begriff hat sich über die Jahrzehnte geändert und erweitert. Frühe Coupés bieten beispielsweise in der Regel zwei Personen Platz; seit den 1950er-Jahren ist es durchaus gängig, Raum für vier Personen zu haben. Einige Grundeigen­heiten der Karosserie haben sich allgemein durchgesetzt: Ein Coupé kommt üblicher­weise mit sehr fließenden Seitenlinien daher, niedrig dazu, was ihm eine gestreckte Silhouette verleiht. Es verzichtet gern auf die B-Säule und führt die C-Säule sanft geneigt ins Heck hinein, wobei das Dach in der Regel kürzer als bei einer Limousine ist und gewölbt ausläuft. Die Seitenscheiben sind meist rahmenlos gefasst.
Coupé und Nutzwert sind heutzutage keine unvereinbaren Gegensätze. Auch auf die Gefahr hin, dass mancher Coupé-Genießer es brüsk von sich weisen würde: Ein großer Kofferraum, eine umklappbare Rückbank und ein Skisack sind in einem Coupé gern angenommene Ausstattungsmerkmale. Schließlich trägt es die Karosserie nicht nach außen, was zusätzlich zu den Passagieren befördert werden soll.
Coupés von Mercedes-Benz und den Vorgängermarken tragen das Selbstverständnis dieser außergewöhnlichen Fahrzeuggattung in allen Details – ob nun das C-Klasse Coupé, das E-Klasse Coupé oder die CL-Klasse. Auf diese Weise reihen sich die verschiedenen Coupés geschmeidig in das Angebot von Mercedes-Benz ein und runden den Markenauftritt mit sportlicher Eleganz ab.
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