Deutlich prosaischer geht es zu, wenn Nutzfahrzeuge von
Mercedes-Benz Lasten transportieren und Hilfsdienste leisten. Die Transporter, Unimogs und Lastwagen der Marke Mercedes-Benz sind im Comic aber nicht nur als Transportfahrzeuge, Abschleppwagen und kommunale Hubsteiger zu sehen. Gerade die LKW-Baureihen Kurzhauber (ab 1959 gebaut), LP (ab 1963) und NG (ab 1973) sind als Feuerwehrzeuge im dramatischen Einsatz unterwegs. Henk Kuijpers hat in „Franka“ Drehleitern, Teleskopmasten, Löschgruppen- und Tanklöschfahrzeuge gezeichnet. Und in dem Percy Pickwick-Album „Jade“ rückt die britische Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug auf Unimog-Basis aus, um den Brand nach einer Explosion zu bändigen. Rettungsdienste setzten in dem Franka-Band „Das portugiesische Goldschiff“ einen Rettungswagen auf Basis des Transporters Typ T1 ein, in dem Album „Der dreizehnte Buchstabe“ derselben Serie einen Krankentransportwagen auf einem Fahrgestell S 124.
Nicht nur für Brandschützer und Lebensretter ist Mercedes-Benz im Comic eine gute Wahl, sondern auch für die Ordnungshüter. Während die belgische Polizei in „Cubitus“ von Dupa einen eindrucksvollen Streifenwagen auf Basis des W 116 fährt, hat der Berliner Comiczeichner Gerhard Seyfried vor allem den „Wanne“ gerufenen Mannschaftswagen der Berliner Polizei auf Basis des Transporters L 406 in Alben wie „Flucht aus Berlin“ ein satirisches Denkmal gesetzt. In der Serie Monika Morell setzt die Polizei Mannschaftswagen der Baureihe T1 ein („Der Sohn des Inka“).